Verbesserte Krisenbewältigung im urbanen Raum durch situationsbezogene Helferkonzepte und Warnsysteme

Es werden unterschiedliche Gefahrenszenarien erarbeitet und die identifizierten Handlungstypen in Form von Handlungsszenarien detailliert ausgearbeitet. Die entscheidende Variante ist die Gegenüberstellung von Verläufen mit und ohne Einsatz von Bürger/-innen. Die Freie Universität Berlin arbeitet an der Durchführung von Übungen und Feldtests mit, um den koordinierten Einsatz von Bürger/-innen wissenschaftlich auszuwerten, und unterstützt die Ausarbeitung von Manuals und die Kommunikation der Projektergebnisse in den politischen Raum. Ferner werden Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern genutzt, um basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen eine verstärkte Sensibilität gegenüber der Katastrophenwarnung zu erreichen. Angestrebt ist auch eine wirtschaftliche Verwertung des Wissens und der Erfahrungen als Beratungsinstitutionen im Bereich des Krisen- und Katastrophenschutzes.

Beteiligt sind die Fachbereiche Mathematik und Informatik (Institut für Informatik) sowie Politik- und Sozialwissenschaften (Arbeitsstelle Katastrophenschutz)
Projektdauer: 2013-2016
Kooperationspartner: Berlin, Technische Universität, Berliner Feuerwehr, HFC Human-Factors-Consult GmbH Berlin, Deutsches Rotes Kreuz e.V. Berlin; Gesellschaft für Datenschutz und, -sicherheit e.V. (GDD) Bonn, Fraunhofer-Institut Berlin Offene Kommunikationssysteme