Preise

Univention Absolventen Preis 2011

Mit dem Univention Absolventenpreis werden Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum ausgezeichnet, die einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung von Open Source Software im professionellen Umfeld leisten, insbesonders den Einsatz von Open Source Software für professionelle Anwender wie Behörden und Unternehmen.  
Neben einem ersten Platz (2.000,- Euro) werden ein zweiter Platz (1.000,- Euro) und ein dritter Platz (500,- Euro) vergeben.

Bernd Rendel-Preis für junge Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler

Die DFG vergibt 2011 erneut vier Bernd Rendel-Preise an (noch) nicht-promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen Geologie, Paläontologie, Mineralogie, Geophysik, marine Geowissenschaften und Geodäsie. Zu den Kriterien für die Preisvergabe zählen ein großes wissenschaftliches Potenzial, exzellente Forschungsarbeiten sowie die weiteren Karrierepläne.  

Neuer Kooperationspreis zur Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland

Mit dem neuen Anneliese Maier-Forschungspreis wird die Alexander von Humboldt Stiftung jährlich bis zu fünf herausragende ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften auszeichnen und so zur Internationalisierung dieser Wissenschaften beitragen. Aus dem Preisgeld von bis zu 250.000 Euro können über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungskooperationen mit Fachkolleg/-innen in Deutschland finanziert werden. Nominierungsberechtigt sind ausgewiesene Wissenschaftler/-innen aus Deutschland.

Landesamt für Gesundheit und Soziales - Preis des Landes Berlin zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche

Gegenwärtig sind Experimente an Tieren unter anderem im Rahmen von Prüfungen für die Anmeldung bzw. Zulassung von Stoffen oder Produkten wie z. B. Chemikalien, Arznei- oder Pflanzenschutzmitteln, zur Erforschung und Erprobung von Methoden zur Diagnostik, Prophylaxe oder Therapie von Krankheiten oder zur Erkennung bestimmter Umweltgefährdungen durch verschiedene Rechtsvorschriften vorgeschrieben. Weiterhin werden Tierexperimente in der biomedizinischen Forschung zur Untersuchung biologischer Vorgänge durchgeführt.

Ziel ist es jedoch, Tierversuche einzuschränken oder zu ersetzen. Daher lobt die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) einen Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden entsprechend dem 3R-Prinzip. Das Preisgeld beträgt 15.000 €.

Um den Forschungspreis bewerben können sich in Berlin und Brandenburg ansässige Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder wissenschaftlich tätige Personen mit geplanten oder laufenden Forschungsvorhaben bzw. Projekten, die die Entwicklung / Validierung von Methoden verfolgen, durch die Tierversuche ersetzt ("Replacement"), die Zahl der Versuchstiere reduziert ("Reduction") und / oder Leiden und Schmerzen von Versuchstieren vermindert ("Refinement") werden können.

Heinrich Wieland Preis

To promote research on biologically active molecules and systems in the areas of chemistry, biochemistry, physiology and clinical medicine, the Boehringer Ingelheim Foundation endows the Heinrich Wieland Prize. The Heinrich Wieland Prize consists of the Heinrich Wieland Medal and a sum of 50,000 euros.

Kaiser Friedrich-Forschungspreis für Optische Technologien

Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis unterstützt gezielt Entwicklungen der Optischen Technologien zu einer leistungsfähigen Zukunftstechnologie. Er wird von der Firma Stöbich Brandschutz alle 2 Jahre unter einem besonderen Schwerpunktthema der Optischen Technologien an deutsche Wissenschaftler/-innen oder Forschungsgruppen vergeben. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Gefördert werden Ergebnisse aus der Forschung, die ein hohes Innovationspotential für technische und naturwissenschaftliche Entwicklungen und eine deutliche Perspektive für die Umsetzung in neue Produkte oder Verfahren erkennen lassen.  

Willy-Brandt-Preis 2011

Alle zwei Jahre verleiht die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung den „Willy-Brandt-Preis zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern“. Ausgezeichnet werden herausragende Dissertationen oder Habilitationen historischer, gesellschaftswissenschaftlicher oder juristischer Fachrichtung, deren Inhalte auf das politische Wirken Willy Brandts bezogen werden können. Die Arbeit muss von der jeweiligen Fakultät angenommen worden sein und soll – gerechnet vom Abgabetermin bei der Fakultät der Bewerber/-innen – zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Auswahlkommission nicht älter als anderthalb Jahre und noch nicht veröffentlicht sein. Dem Preisträger/der Preisträgerin wird die unentgeltliche Veröffentlichung der Arbeit in der Schriftenreihe "Willy-Brandt-Studien" zur Edition „Willy Brandt - Berliner Ausgabe“ oder ein Druckkostenzuschuss angeboten.  

Preis für innovative Konzepte zur Wissenschaftskommunikation

Für die Bewerbung um den Publikumspreis "Wissenschaft interaktiv" werden Projekte gesucht, die Forschungsarbeiten zum Thema "Gesundheit" anschaulich und interaktiv vermitteln. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird gemeinsam von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgelobt. Im Jahr 2011 wird er erstmals durch die Schering Stiftung gefördert.

Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die drei Finalisten 8.000 Euro, um ihr Projekt umzusetzen. Die eingereichten Projekte sollen einem Laienpublikum auf anschauliche und interaktive Weise wissenschaftliche Zusammenhänge erklären. Anders als in den vergangenen Jahren sind nicht nur Ideen für Hands-on-Exponate gefragt. Auch Vorschläge für Erklärstationen, spielerische Wettbewerbe oder Tanz und Theater können eingereicht werden.

Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN)

Prämiert werden mit insgesamt bis zu 10.000 Euro herausragende wissenschaftliche Leistungen, die der Weiterentwicklung der artgerechten Nutztierhaltung dienen. Die Arbeiten sollen anwendungsorientiert sein und helfen, den natur- und artgemäßen Umgang mit Nutztieren und deren tiergerechte Zucht, Haltung und Fütterung zu fördern. Ferner können Studien eingereicht werden, in denen die Mensch-Tier-Beziehung unter rechtlichen, ethischen oder allgemein kulturwissenschaftlichen Aspekten beleuchtet wird.
Die IGN fördert mit dem Forschungspreis Wissenschaftler/-innen, die Ökonomie und Ethik im Bereich der Nutztierhaltung in besseren Einklang bringen. Der Preis dient vornehmlich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zeichnet insbesondere abgeschlossene Diplom-, Master- und Doktorarbeiten aus.

Letzte Aktualisierung: 04.06.2011