Freie Universität Berlin


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Im Notfall vor Ort

Tony Kohl ist der jüngste Hausmeister an der Freien Universität Berlin

25.11.2009

Hausmeister und Jugend-Auszubildenden-Vertreter Tony Kohl
Hausmeister und Jugend-Auszubildenden-Vertreter Tony Kohl Bildquelle: Christine Mahler

Er ist verantwortlich dafür, dass der Laden läuft: Dass die Räume beheizt werden und die Lampen leuchten, dass das Wasser abfließt und das Altpapier abtransportiert wird. Tony Kohl ist nicht nur Hausmeister im Präsidium der Freien Universität, er kümmert sich als Jugend-Auszubildenden-Vertreter außerdem noch um die rund 120 Azubis, die an der Universität ausgebildet werden.

Zehn Jahre nach Beginn seiner eigenen Ausbildung an der Freien Universität zum Elektriker kümmert sich der 26-Jährige um die Organisation von sieben Gebäuden rund um das Präsidium. „Bei einem Rohrbruch bin ich als Erster vor Ort“, sagt er. Zusammen mit seinen Kollegen von der Leitwarte garantiert Tony Kohl, dass der Arbeitsalltag in den Räumen reibungslos ablaufen kann. Gelegentliche Fahraufträge gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie die Wartung der Schlösser. Dass seine Kollegen meist älter sind als er, stört ihn nicht.

Mit den neuen Azubis auf Begrüßungsfahrt

In seiner ehrenamtlichen Rolle als Jugend-Auszubildenden-Vertreter ist Tony Kohl der erste Ansprechpartner für die rund 120 Auszubildenden an der Freien Universität. „Man muss den jungen Leuten schon zeigen, dass man in der Gesellschaft etwas mitgestalten kann“, sagt er. An ihn können sie sich wenden, wenn sie Probleme mit Kollegen, Ausbildern oder der ersten eigenen Wohnung haben. Er teilt mit ihnen die Erfahrung der Ausbildung im Betrieb.

Anfang September hat er zusammen mit Kollegen eine Begrüßungsfahrt für die rund 30 neuen Auszubildenden organisiert. In der Jugendbildungsstätte des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Flecken Zechlin wurden die Azubis zwischen Kicker und Kanu-Tour mit den Inhalten ihrer neuen Berufsausbildung vertraut gemacht.

„Wenn wirklich einmal eine Kündigung droht“, sagt Kohl, „dann fährt man auch noch abends nach Feierabend los, um zu helfen.“ Das passiere aber eher selten. Schließlich sei die Ausbildung an der Freien Universität doch eine sehr gute.