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Große Forschung in unvorstellbar kleinen Dimensionen

Physikochemiker Hans Jakob Wörner erhielt den Klung-Wilhelmy-Wissenschaftspreis

20.11.2014

Der Physikochemiker Hans Jakob Wörner wurde mit dem Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis 2014 ausgezeichnet.
Der Physikochemiker Hans Jakob Wörner wurde mit dem Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis 2014 ausgezeichnet. Bildquelle: Patricia Kalisch
Der Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis fördere die gesellschaftliche Anerkennung von Forschung, betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, in ihrem Grußwort.
Der Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis fördere die gesellschaftliche Anerkennung von Forschung, betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, in ihrem Grußwort. Bildquelle: Patricia Kalisch
Lothar Wilhelmy, Vorstand der Dr. Wilhelmy-Stiftung, würdigte die herausragenden Leistungen des diesjährigen Preisträgers zur Erforschung der Elektronenbewegung in Molekülen auf der Attosekunden-Zeitskala.
Lothar Wilhelmy, Vorstand der Dr. Wilhelmy-Stiftung, würdigte die herausragenden Leistungen des diesjährigen Preisträgers zur Erforschung der Elektronenbewegung in Molekülen auf der Attosekunden-Zeitskala. Bildquelle: Patricia Kalisch

An diesem Abend ging es um Superlative: Forschung in kleinsten Dimensionen, kürzeste Laserblitze und einen der höchstdotierten privaten Wissenschaftspreise. In einer Feierstunde im Henry-Ford-Bau der Freien Universität ist der Physikochemiker Hans Jakob Wörner von der ETH Zürich mit dem diesjährigen Klung-Wilhelmy-Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Unter den Gästen war auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka.

Der mit 75 000 Euro dotierte Preis wird im jährlichen Wechsel vergeben an Nachwuchsforscher aus der Physik und Chemie, die Herausragendes in der Grundlagenforschung leisten. Und die zwei Wissenschaftlerkommissionen an der Freien Universität, die die Preisträger vorschlagen, haben „ein Geschick für die richtige Auswahl“, attestierte die Bundesministerin den Juroren. Denn unter den 35 bisherigen Preisträgern sind fünf spätere Nobelpreisträger.

Ob Hans Jakob Wörner diese Reihe irgendwann mal fortführen wird, muss die Zukunft zeigen. Aufsehen erregt seine Forschung zur Elektronenbewegung in Molekülen schon heute. Denn Wörner nutzt dazu ultrakurze Laserpulse im Bereich von Subfemtosekunden. Eine Femtosekunde ist der Millionste Teil einer Milliardstel Sekunde und damit eine „unvorstellbare Größenordnung“, wie es Lothar Wilhelmy, Vorstand der Dr. Wilhelmy-Stiftung, in seinem Grußwort umschrieb.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis finden Sie auf dieser Website.

Über die Arbeit des Preisträgers, Hans Jakob Wörner, lesen Sie auch in der Tagesspiegel-Beilage der Freien Universität Berlin.