Freie Universität Berlin


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Von Cambridge nach Dahlem

Viele Neuberufene kommen von namhaften Universitäten aus dem Ausland an die Freie Universität Berlin

16.02.2011

Zum Neuberufenen-Empfang im Clubhaus der Freien Universität hatte Präsident Professor Peter-André Alt eingeladen
Zum Neuberufenen-Empfang im Clubhaus der Freien Universität hatte Präsident Professor Peter-André Alt eingeladen Bildquelle: Jan Hambura

Sie kommen aus vielen Ländern der Welt, ganz unterschiedlichen Fachgebieten und forschen und lehren seit Kurzem an der Freien Universität. Zu einem herzlichen Willkommen, zum gegenseitigen Kennenlernen und um „gemeinsam ein Stück Corporate Identity zu zelebrieren“, hatte Universitätspräsident Professor Peter-André Alt zu Beginn der Woche 42 neuberufene Professorinnen und Professoren zum Empfang ins Clubhaus der Freien Universität nach Zehlendorf eingeladen.

Die „Neuen“ sind nicht nur von renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen aus dem ganzen Bundesgebiet abgeworben worden, ein Viertel von ihnen hat zuvor im Ausland gearbeitet, beispielweise an britischen Universitäten in Cambridge und Oxford oder in den USA in Princeton und an der University of California. „Das zeigt, wie attraktiv die Freie Universität auch für internationale Wissenschaftler ist“, sagte Alt, der sich zudem über die hohe Frauenquote freut.

Zu den Neuberufenen zählen 12 Wissenschaftlerinnen, die die Forschung an der Freien Universität unter anderem in Fächern wie Physik und Biophysik verstärken sollen. Bereits heute sind die Hälfte der Juniorprofessuren und 25 Prozent der regulären Professsuren an der Freien Universität mit Frauen besetzt.

Geplant: Lehrforen und Angebote zur Hochschuldidaktik

Aber nicht nur in der Forschung erwartet die Universität viel von den neuen Professoren. Auch die Lehre habe einen hohen Stellenwert, sagte Alt: „Die Zeiten, als ein Professor berufen wurde und 30 Jahre die gleiche Vorlesung gehalten hat, sind endgültig vorbei.“ Die Freie Universität will ihren Dozenten künftig verstärkt Hilfen anbieten, wie sie ihr Wissen anschaulich und verständlich an die Studierenden weitergeben können.

Geplant sind unter anderem Weiterbildungsangebote zur Hochschuldidaktik und Lehrforen, in denen sich unterrichtserfahrene Wissenschaftler mit ihren jüngeren Kollegen austauschen können. Darüber hinaus sollen bereits Doktoranden unter Anleitung von Mentoren erste Erfahrungen in der Lehre sammeln. Denn ein Professor, der seine Studenten mitreißt und motiviert, ist schließlich der beste Garant für gut ausgebildeten Nachwuchs.