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Politikwissenschaftsstudentin Christina Dexel von der Freien Universität gehört zur Jury des Debattier-Turniers ZEIT DEBATTE vom 18. bis 20. März

18.03.2016

Erfolgreich debattieren: 2014 gewann Christina Dexel gemeinsam mit ihrem Teampartner Philip Schröder die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft.
Erfolgreich debattieren: 2014 gewann Christina Dexel gemeinsam mit ihrem Teampartner Philip Schröder die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft. Bildquelle: Henrik Maedler

Dafür oder dagegen? Die ZEIT DEBATTE, die vom 18. bis 20. März in Berlin stattfindet, ist einer der größten Wettbewerbe im studentischen Debattieren: Knapp 100 Rednerinnen und Redner aus mehr als 30 universitären Debattierclubs in ganz Deutschland nehmen teil. Christina Dexel, Masterstudentin am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, ist an diesem Wochenende eine von vier Chefjuroren. campus.leben sprach mit der Meisterin im deutschsprachigen Debattieren 2014 (gemeinsam mit ihrem Teampartner Philip Schröder) über ihr Hobby.

Frau Dexel, warum betreiben Sie Debattieren als Wettkampf?

Es gefällt mir, sprachlich und intellektuell herausgefordert zu werden und mich dabei mit anderen zu messen. Deshalb macht Debattieren gerade als Wettstreit Spaß.

Wie sind Sie dazu gekommen?

In meiner ersten Vorlesung im Bachelorstudium der Politikwissenschaft an der Freien Universität hat sich die Berlin Debating Union, ein Debattierclub in Berlin, vorgestellt. Ich fand das sehr spannend und hatte dann schnell so großen Spaß daran, dass ich jetzt schon im fünften Jahr dabei bin.

Hilft das Debattieren fürs Studium oder bei Diskussionen im Freundeskreis?

Mir hat es dabei geholfen, mich schnell in sehr unterschiedliche und komplexe Themen hineinzudenken und Argumente zu finden. Weil man die Seiten der Debatte – also ob man für oder gegen etwas ist – bei Turnieren zugelost bekommt, muss man oft eine Meinung vertreten, die von der eigenen abweicht. Ich denke, es ist eine sehr wichtige Erfahrung zu merken, dass es für jede Seite Argumente gibt. Außerdem fällt es jemandem, der debattiert, sicher leichter, vor anderen frei zu sprechen – aber das ist für mich nur Nebensache.

Eine Debatte dauert 90 Minuten. Was müssen die Turnierteilnehmer am Wochenende machen, um die Jury zu überzeugen?

Um die Jurorinnen und Juroren zu überzeugen, braucht man relevante Argumente, die man plausibel vorträgt. Wichtig ist auch zu zeigen, wie man die Debatte inhaltlich vorangebracht hat und warum man genau diese oder jene Argumente vorgebracht hat.

Welche Aufgabe haben Sie als eine der vier Chefjuroren?

Die Chefjuroren entwerfen die Themen für das Turnier. Dabei achten wir natürlich erst einmal darauf, interessante Themenkomplexe abzudecken. Aber auch darauf, dass sich eine gute und für alle Seiten ausgeglichene Debatte entwickeln kann.

Welche Tipps haben Sie für die Debattierer?

Ich rate allen, in ihrer Argumentation möglichst wenig zu verallgemeinern und Themen differenziert zu betrachten.

Weitere Informationen

Öffentliches Finale der ZEIT DEBATTE Berlin

Sonntag, der 20. März 2016, 14.00 Uhr
Atrium des Willy-Brandt-Hauses
Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

Eintritt frei, Vorlage eines Lichtbildausweises erforderlich

Weitere Informationen Online auf : http://www.vdch.de/zeit-debatte-berlin/

Auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1709724642606426/

Über den besten Einzelredner entscheidet die Jury zu deren Ehrengästen die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz, Schauspieler Ulrich Matthes und Manuel Hartung, Ressortleiter bei ZEIT-Chancen, gehören. Gregor Gysi, Mitglied des Deutschen Bundestages, und der Berliner Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles sprechen Grußworte.