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Mit einem Erklär-Video führen Studentinnen ihre Kommilitonen Schritt für Schritt durch die Online-Portale der Universität

05.10.2015

Schritt für Schritt wird in dem Video erklärt, wie die Online-Plattformen funktionieren.
Schritt für Schritt wird in dem Video erklärt, wie die Online-Plattformen funktionieren.
Auf welcher Plattform finde ich welche Informationen? Sophie Jaß (li.) und Mareike Hindenberg (re.) haben zusammen mit ihren Kommilitoninnen Jennifer Joachim und Theresa Mielke ein Erklärvideo für die Online-Portale der Freien Universität erstellt.
Auf welcher Plattform finde ich welche Informationen? Sophie Jaß (li.) und Mareike Hindenberg (re.) haben zusammen mit ihren Kommilitoninnen Jennifer Joachim und Theresa Mielke ein Erklärvideo für die Online-Portale der Freien Universität erstellt. Bildquelle: Jennifer Joachim

Zum Studienbeginn ist plötzlich vieles anders: eine neue Umgebung, unbekannte Gesichter und Arbeitsabläufe, in die man sich erst einmal einfinden muss. Hinzu kommen verschiedene Online-Portale, die die Studierenden während ihrer Studienzeit begleiten. Um ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen den Studienstart zu erleichtern, haben vier Studentinnen der Erziehungswissenschaft im Rahmen eines Seminars ein etwa viertelstündiges Video erstellt, in dem sie Schritt für Schritt erklären, wie das Online-Portal der ZEDAT, das Vorlesungsverzeichnis, Campus Management und die Lernplattform Blackboard der Freien Universität Berlin funktionieren und wie sie zusammenhängen. Campus.leben hat mit den Studentinnen Sophie Jaß und Mareike Hindenberg gesprochen.

Frau Jaß, Frau Hindenberg, wie sind Sie auf die Idee gekommen, in Ihrem Video die verschiedenen Online-Plattformen zu thematisieren – und nicht etwa den Weg in die Mensa?

Sophie Jaß: Wir hatten sogar anfangs überlegt, einen Uni-Rundgang zu filmen. Aber die Portale zu erklären, schien uns einen höheren Wert zu haben und langlebiger zu sein. Außerdem hätte uns so ein Video zu Beginn unseres Studiums auch geholfen.

Das heißt, Sie hatten Schwierigkeiten mit dem Studienstart?

Mareike Hindenberg: Die Uni ist ja schon eine neue Welt. Es gibt Hundert Sachen zu beachten und man möchte nichts verpassen oder falsch machen. Ich würde schon sagen, dass mich die Portale am meisten verunsichert haben.

Jaß: In der Orientierungswoche werden der ZEDAT-Account und Co. zwar kurz erklärt, aber es ist schon besser, sich alles zu Hause noch einmal in Ruhe anzusehen – dafür ist unser Video auch gedacht.

Was haben Sie damals als besonders schwierig empfunden?

Jaß: Die einzelnen Portale selbst sind recht übersichtlich aufgebaut, aber es sind eben vier verschiedene, die man alle miteinander verbinden muss. Diese Verknüpfung herzustellen fand ich am schwierigsten. Was muss ich als Erstes machen, was danach? Auf welcher Plattform finde ich welche Informationen?

Hindenberg: In einige Portale, zum Beispiel das Vorlesungsverzeichnis, muss man nur ein- bis zweimal im Semester reingucken. Andere, wie das ZEDAT-E-Mail-Postfach oder den Blackboard-Account, muss man regelmäßig überprüfen. Da muss man erstmal ein Gefühl für kriegen.

Sie haben gerade Ihr Bachelorstudium im Fach Erziehungswissenschaft abgeschlossen. Das Erklär-Video entstand im Rahmen eines Seminars unter der Leitung von Professor Gerhard de Haan. Haben Sie das Thema des Films mit ihrem Dozenten abgestimmt?

Hindenberg: Im Rahmen des Seminars sollten wir ein Projekt praktisch umsetzen. Es gab ganz unterschiedliche Themen und Durchführungen. Wir hatten Glück, dass Professor de Haan selbst im Bereich E-Learning aktiv ist. Er bietet zum Beispiel eine Online-Vorlesung an. Deshalb war er unserem Thema gegenüber sehr offen. Das war ein Vorteil für uns, denn er hat den Kontakt zum Team vom Center für Digitale Systeme (CeDiS) hergestellt, das uns bei der Umsetzung des Projekts unterstützt hat.

Jaß: Eine Mitarbeiterin vom CeDiS hat uns eine vierstündige Schulung gegeben und uns erklärt, wie man Filme erstellt und schneidet, welche kostenlosen Portale man nutzen kann und so weiter. Zum Beispiel das Programm Screencast, mit dem man Bewegungen am Bildschirm aufnehmen kann; das Schnittprogramm iMovie; und PowToon, ein kostenloses Programm, mit dem sich nach dem Baukastenprinzip Animationssequenzen basteln lassen.

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Haben Sie vorher schon einmal ein solches Video erstellt?

Jaß: Naja, höchstens mal mit der Handykamera. Aber das ist schon etwas anderes. Gerade die Verbindung von Bild und Ton und das Arbeiten mit einem Schnittprogramm waren für mich neu. Ich habe den Text gesprochen und natürlich sind mir im Nachhinein noch kleine Aussprachefehler aufgefallen. Aber wir haben das für uns Bestmögliche aus dem Video herausgeholt, glaube ich.

Wie ist das Video bei Herrn de Haan und Ihren Kommilitonen angekommen?

Hindenberg: Eigentlich sehr gut! Wir waren immer ziemlich selbstkritisch, aber das Feedback war durchweg positiv.

Könnten Sie sich vorstellen, noch einmal ein ähnliches Projekt zu machen? Würden Sie Kommilitonen empfehlen, Videos zu produzieren?

Jaß: Ja, es gibt sicher noch einige Themen, die sich für ein Video eignen würden, zum Beispiel ein Uni-Rundgang.

Hindenberg: Das Tolle ist ja: Man hat am Ende ein Produkt, das man sich anschauen und anderen zeigen kann. Ich könnte mir durchaus vorstellen, so etwas Ähnliches nochmal zu machen. Wir hatten zu Beginn Zweifel, ob es für uns überhaupt machbar ist, auch technisch. Jetzt kann ich anderen auf jeden Fall die Angst nehmen: Letztlich hatten wir gute technische Hilfsmittel sowie Ansprechpartner, die uns bei Fragen immer weitergeholfen haben.

Die Fragen stellte Verena Blindow

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