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Wie geht’s weiter nach dem Politikstudium?

Am 2. Juli findet der Berufspraxistag des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität statt

01.07.2015

Beim letzten Berufspraxistag standen zum Thema Journalismus die OSI-Absolventen Oliver Trenkamp (SPIEGEL online), Sarah Elsing (Die Welt), Christian Füller (taz), Malin Ihlau (ZDF) und Christoph Dowe (ZEIT online) Rede und Antwort.
Beim letzten Berufspraxistag standen zum Thema Journalismus die OSI-Absolventen Oliver Trenkamp (SPIEGEL online), Sarah Elsing (Die Welt), Christian Füller (taz), Malin Ihlau (ZDF) und Christoph Dowe (ZEIT online) Rede und Antwort.

Wer Politikwissenschaften studiert hat, hat die Qual der Wahl: „Das Fach ist so vielfältig, dass es schier unendlich viele Berufsfelder gibt, in denen Absolventen tätig werden können“, sagt Christian Walther, Vorsitzender des OSI-Clubs, des Alumnivereins am Otto-Suhr-Institut. Deshalb veranstaltet der Verein regelmäßig Informationsveranstaltungen und Ringvorlesungen, organisiert Besuche am Arbeitsplatz von Absolventen und setzt sich so für eine bessere Vernetzung von Studierenden und Ehemaligen des Instituts ein. Campus.leben sprach mit Christian Walther, Vorsitzender des OSI-Clubs, über die Ziele und das diesjährige Programm des Berufspraxistages am 2. Juli.

Herr Walther, der Berufspraxistag findet zum achten Mal statt. An wen richtet sich das Angebot und wozu dient es?

Wir wollen Studierenden des Otto-Suhr-Instituts die Möglichkeit geben, sich ein Bild von den vielen verschiedenen Berufsfeldern zu machen, in denen sie tätig werden können. Politologen sind vielfältig einsetzbar, was zunächst natürlich eine gewisse Unsicherheit unter den Studierenden schafft. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass nicht nur großes Interesse an Orientierungsveranstaltungen wie dem Berufspraxistag besteht, sondern diese Angebote für die Studierenden auch eine wichtige Hilfestellung auf dem Weg ins Berufsleben sind. Manchmal werden hier Weichen für Zukunft gestellt.

Haben Sie ein bestimmtes Beispiel im Kopf?

Vor einigen Jahren nahm ein Student teil, der neben dem Studium der Politikwissenschaft bereits ein Medizinstudium abgeschlossen hatte und im Krankenhaus arbeitete. Das Gespräch mit einem Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation im Rahmen des Berufspraxistages inspirierte ihn derart, dass er sein ins Hintertreffen geratene Politikstudium doch noch abschloss und danach für die WHO in Genf tätig wurde.

Was erwartet die Besucher am zweiten Juli?

Nach einer Einführung durch Ingrid Arbeitlang vom Hochschulteam der Arbeitsagentur über das Thema „Berufseinstiegsmöglichkeiten für Politikwissenschaftler“ werden wir Gesprächsrunden mit Absolventen des Instituts anbieten, die aus ihrem Berufsalltag erzählen und Fragen beantworten. Wir haben acht verschiedene Themenblöcke, in denen so unterschiedliche Berufsfelder wie politische Erwachsenenbildung, Arbeit in Wirtschaft und Industrie, Politikberatung oder Journalismus vorgestellt werden.

Wer stellt die Berufe vor?

Viele Ehemalige identifizieren sich noch immer sehr stark mit „ihrem“ Institut. So haben sich in diesem Jahr besonders viele von ihnen bereiterklärt, nach Dahlem zu kommen und ihre Erfahrungen mit der jüngeren Generation zu teilen. Angekündigt haben sich beispielsweise die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Monika Herrmann, der Teamleiter des Katastrophenmanagements beim Deutschen Roten Kreuz Dirk Kamm und Axel Brugger, Berater Internationale Wirtschaftspolitik im Bundeskanzleramt.

Im Anschluss an die Gesprächsrunden können sich die Studentinnen und Studenten unter vier Augen mit den Referenten austauschen. Außerdem werden sich im Foyer Institutionen und Firmen präsentieren, unter anderem der Career Service der Freien Universität und die Landeszentrale für politische Bildung.

Die Fragen stellte Nora Lessing

Weitere Informationen

Berufspraxistag am Otto-Suhr-Institut

Zeit und Ort

  • Donnerstag, 2. Juli 2015, 10 bis17 Uhr
  • Otto-Suhr-Institut, Hörsäle A und B, Ihnestraße 22, 14195 Berlin (U-Bhf. Thielplatz, U 3)
  • Anmeldung nicht erforderlich, der Eintritt ist frei
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