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Täglich auf dem Prüfstand

Der Weiterbildungs-Studiengang „Executive Master of Business Marketing“ ist seit 30 Jahren erfolgreich / Bewerbung bis 30. Juni

16.06.2014

Ob auf dem Campus der Freien Universität Berlin oder im Fernstudium - wichtig sind gute Betreuung der Studierenden, wissenschaftlicher Anspruch und Praxisbezug. Der vor 30 Jahren eingerichtete Weiterbildungsstudiengang EMBM leistet dies.
Ob auf dem Campus der Freien Universität Berlin oder im Fernstudium - wichtig sind gute Betreuung der Studierenden, wissenschaftlicher Anspruch und Praxisbezug. Der vor 30 Jahren eingerichtete Weiterbildungsstudiengang EMBM leistet dies. Bildquelle: Peter Himsel
Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp leitet den Studiengang „Executive Master of Business Marketing“ seit 1992. Er ist Inhaber der Professur für Business- und Dienstleistungsmarketing an der Freien Universität Berlin.
Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp leitet den Studiengang „Executive Master of Business Marketing“ seit 1992. Er ist Inhaber der Professur für Business- und Dienstleistungsmarketing an der Freien Universität Berlin. Bildquelle: David Ausserhofer

Gute Betreuung, wissenschaftlicher Anspruch und Anwendungsbezug – dank dieser Zutaten ist der „Executive Master of Business Marketing“ (EMBM) seit drei Jahrzehnten erfolgreich. Der EMBM, ein einjähriges – gebührenpflichtiges – Masterprogramm des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin, startet im Oktober ins neue Studienjahr. Im Rahmen des berufsbegleitenden Fernstudiums mit integrierten Präsenzseminaren werden betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen nötig sind: Marketing- und Vertriebswissen sowie Grundlagen in Strategie, Management und Controlling. Ein Gespräch mit Marketing-Professor Michael Kleinaltenkamp von der Freien Universität.

Herr Professor Kleinaltenkamp, der Weiterbildende Masterstudiengang wird 30 Jahre alt. Was waren die größten Veränderungen in dieser Zeit?

Sicherlich der Bologna-Prozess, also die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge. Dafür waren wir aber schon früh gewappnet, weil wir das Studium auf Modulbasis ausgerichtet hatten. Mit dieser Umstellung ist natürlich auch die Nachfrage nach Masterstudiengängen gestiegen. Da ist es dann auch unsere Aufgabe, weiterhin ein hohes Qualitätsniveau in der Weiterbildung zu sichern.

Was zeichnet einen Studiengang aus, der sich derart etablieren konnte?

Reputation, Reputation, Reputation – und die muss man sich verdienen. Zunächst einmal ist es unser Ziel, eine gute persönliche Studentenbetreuung zu gewährleisten. Das ist insofern wichtig, als dass die Studenten einen Großteil des Studiums als Fernstudium neben dem Beruf absolvieren. Da müssen wir schon gute Arbeit leisten – eine schlechte Betreuung und Studienqualität würden sich schnell herumsprechen. Zudem muss der wissenschaftliche Anspruch gewahrt bleiben. Letztlich kommt es darauf an, dass das erworbene Wissen den Studenten im Beruf weiterhilft. Wir achten daher schon sehr darauf, dass wir immer einen Anwendungsbezug herstellen. Unsere Studenten arbeiten ja hauptsächlich in Vertrieb und Marketing, da kommen die Studieninhalte direkt auf den Prüfstand, indem sie im täglichen Geschäft umgesetzt werden. Selbstverständlich helfen uns auch der gute Ruf der Freien Universität Berlin und ihr Exzellenz-Status. Ein Ruf, dem wir auch mit unserem Studiengang gerecht werden müssen.

Was werden in Zukunft die größten Herausforderungen auf dem Weiterbildungsmarkt sein?

Das geänderte Mediennutzungsverhalten der Menschen. Als „digital natives“ haben Studenten heute eine ganz andere Herangehensweise an den Wissenserwerb und die Lehre als früher. Vorlesungen und Lehrbücher müssen durch digitale Lehrinhalte ergänzt werden. Die freie Verfügbarkeit von Wissen ist heute über das Internet sehr groß – da ist es eine unserer Aufgaben, dieses Wissen zu ordnen und den Studenten systematisch zu vermitteln.

Worauf sollten Studenten bei der Wahl eines Weiterbildungsstudiums achten?

Das Studium muss einfach in die Lebensplanung passen. Man sollte sich überlegen, wie es sich in das berufliche Umfeld integrieren lässt und für die Karriere förderlich sein kann. Außerdem sollte man genau hinschauen, wo man studiert. Es gibt viele Anbieter auf dem Weiterbildungsmarkt, darunter sind auch Blender, die aufs schnelle Geld aus sind und dabei Systematik und Wissenschaftsbezug vernachlässigen. Am Ende kommt es darauf an, sich bei seinem bisherigen oder einem neuen Arbeitgeber für höhere Aufgaben zu empfehlen. Da spielen dann ganz klar die Qualität und der Ruf des Studiums eine entscheidende Rolle.

Weitere Informationen

Die Bewerbungsfrist für den EMBM endet am 30. Juni 2014. Das neue Studienjahr 2014/2015 beginnt am 6. Oktober 2014 – dann bereits zum 30. Mal.

Hier finden Sie unter www.mbm.fu-berlin.de.