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Nicht nur statistisch ein erfolgreiches Angebot

Fünf Jahre Beratungseinrichtung fu:stat am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität

21.10.2013

Statistische Erhebungen spielen in vielen Fachrichtungen eine Rolle. Wer Unterstützung benötigt, findet sie bei fu:stat, einer Beratungseinheit, die seit fünf Jahren an der Freien Universität Berlin existiert.
Statistische Erhebungen spielen in vielen Fachrichtungen eine Rolle. Wer Unterstützung benötigt, findet sie bei fu:stat, einer Beratungseinheit, die seit fünf Jahren an der Freien Universität Berlin existiert. Bildquelle: istockphoto

Archäologie und Statistik? Für Laien scheint das eine mit dem anderen nicht viel zu tun zu haben. Aber Eva Rosenstock, promovierte Archäologin, weiß, dass sie in ihren Fragestellungen ohne statistische Kenntnisse nicht weiterkommt: Für die Arbeit an einem Forschungsprojekt benötigte sie die Unterstützung eines Statistikers. Dank fu:stat konnte ihr geholfen werden. Seit fünf Jahren leisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft unter dem Namen fu:stat erste statistische Hilfe.

Eva Rosenstock benötigte statistische Beratung bei der Antragstellung und eine Teilfinanzierung für einen Mitarbeiter, der im Rahmen ihres geplanten Forschungsprojekts „Lebensbedingungen und biologischer Lebensstandard in der Vorgeschichte“ statistische Auswertungen durchführen sollte. Für die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, suchte sie in der Endphase der Antragstellung die Kooperation mit fu:stat – mit Erfolg: „Ich bin mir sicher, dass die Beratung durch fu:stat ein wichtiger Faktor für die Bewilligung der Finanzierung war“, sagt Rosenstock.

Die Mitarbeieter der statistischen Beratungseinheit ergänzten ihren Antrag in methodischer Hinsicht. Außerdem unterstützten sie den Antrag der Wissenschaftlerin, ihr fünfköpfiges Team durch einen Mitarbeiter zu erweitern, der die für das Projekt nötigen statistischen Auswertungen durchführen kann. „Die komplette Finanzierungssumme in Höhe von mehr als einer Million Euro hätte ich ohne die Hilfe der Beratungseinheit vermutlich nicht erhalten“, sagt Rosenstock. Und die Unterstützung ging noch darüber hinaus: „Die Mitarbeiter von fu:stat halfen mir auch dabei, mit Marcus Groß einen geeigneten Mitarbeiter mit Fachkenntnissen zu finden.“

Statistik: gefragt wie nie

Die statistische Beratungseinheit fu:stat hat ihre Arbeit im Oktober 2008 aufgenommen. Gegründet wurde sie damals auf Initiative von Statistik- und Ökonometrie-Professor Ulrich Rendtel. Inzwischen kann die Einrichtung, die von Claudia Baldermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Timo Schmid, Juniorprofessor für angewandte Statistik, geleitet wird, auf fünf erfolgreiche Jahre zurückblicken: „Bis heute ist die Anzahl an Beratungen jährlich gestiegen, und unser Angebot wird von einem immer größeren Publikum wahrgenommen“, sagt Schmid.

Neben der Betreuung von empirischen Projekten und Hilfe bei konkreten Fragen für Studierende, Wissenschaftler und Mitarbeiter außeruniversitärer Einrichtungen bietet die statistische Beratungseinheit auch ein breites Schulungsprogramm an: von der Einführung in das Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel über Statistikübungen bis hin zu Kursen zur Handhabung von Standard-Analysesoftware wie SAS oder SPSS.

Archäologin Eva Rosenstock ist mit der Unterstützung zufrieden: „Ich schicke nach meiner guten Erfahrung auch meine Studenten zu fu:stat.“

Weitere Informationen

Für Studierende der Freien Universität ist das Beratungsangebot der Statistischen Beratungseinheit fu:stat kostenlos. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissenschaftlicher Einrichtungen und Forschungsprojekte sowie externer Unternehmen können das Angebot entgeltlich nutzen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite von fu:stat.

Für Schulungen zahlen Studierende einen geringeren Satz als Externe. Eine detaillierte Übersicht über das aktuelle Angebot finden Interessierte hier.

Für weitere Fragen steht das Team der Beratungseinheit gerne zur Verfügung.