Freie Universität Berlin


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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Das Zentrum für Lehrerbildung verabschiedete die Absolventen des Master of Education-Studiengangs

25.11.2011

60 Absolventinnen und Absolventen wurden von Dr. Diemut Ophardt, Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung, und Prof. Dr. Michael Bongardt, Vizepräsident für Lehre der Freien Universität verabschiedet.
60 Absolventinnen und Absolventen wurden von Dr. Diemut Ophardt, Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung, und Prof. Dr. Michael Bongardt, Vizepräsident für Lehre der Freien Universität verabschiedet. Bildquelle: Jan Hambura
Familie und Freunde nahmen an der Absolventenfeier am Zentrum für Lehrerbildung teil.
Familie und Freunde nahmen an der Absolventenfeier am Zentrum für Lehrerbildung teil. Bildquelle: Jan Hambura
„Mein Wunsch ist, dass Sie sich von unserer Universität mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden“, sagte Professor Michael Bongardt, Vizepräsident für Lehre und Studium der Freien Universität in seinem Grußwort. Die 60 Absolventinnen und Absolventen des Master of Education, die zusammen mit ihren Familien und Freunden, mit Dozentinnen und Dozenten ihren erfolgreichen Abschluss feierten, genossen den Moment, um sich über das Erreichte zu freuen. Bevor sich ihnen mit dem Referendariat und dem Einstieg in den angestrebten Beruf neue Aufgaben und Herausforderungen stellen.

„Uns war es wichtig, mit dieser Feier zu zeigen, dass wir stolz sind auf unsere Absolventinnen und Absolventen!“ sagte Diemut Ophardt, promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung der Freien Universität. „Sie sind gut auf den nächsten Schritt in Richtung Lehramt vorbereitet, und wir hoffen, dass sie dazu beitragen, den Lehrerberuf weiter zu professionalisieren.“ Die Fähigkeit, das erworbene Wissen zu nutzen, um sich kritisch mit der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern, mit medialen und gesellschaftlichen Ereignissen auseinandersetzen zu können, gehöre zu den Schlüsselkompetenzen für die tägliche Arbeit an der Schule.

Festvortrag am Beispiel von „Anonymous“ von Roland Emmerich

Den Festvortrag hielt Professor Andrew James Johnston. Am Beispiel des gerade in den Kinos angelaufenen Films „Anonymous“ von Roland Emmerich zeigte der Anglist, wie sich das an der Universität erworbene Wissen nutzen lässt, um Alltagsphänomene zu entschlüsseln, Erklärungsansätze zu bieten und so Schülerinnen und Schüler zu kritischem Denken anzuregen. Der Festvortrag bot ein eindrückliches Beispiel dafür, dass es tatsächlich Anlass gibt, auf das Studium mit einem weinenden Auge zurückzublicken: Die Ausführungen von Andrew James Johnston boten Freude an intellektueller Unterhaltung und den Gästen noch einmal die Möglichkeit, sich als Lernende in den Bänken des Hörsaals zurückzulehnen.

Der Freien Universität verbunden bleiben

Dass die Absolventen das Lernen fortsetzen, war Diemut Ophard ein zweites wichtiges Anliegen: „Wir wünschen uns, dass wir miteinander in Kontakt bleiben. Sie sollen wissen, dass die Universität Ihnen auch im Berufsleben zur Seite steht und wir an einer Zusammenarbeit in hohem Maße interessiert sind.“ Einerseits biete die Universität Tagungen, Fortbildungen und Weiterbildungsstudiengänge sowie die Mitwirkung bei Forschungsprojekten an. „Andererseits brauchen wir viele motivierte Lehrerinnen und Lehrer in der universitären Lehre und bei der Betreuung unserer Praktikanten.“

Dass das Interesse nach zukünftiger Zusammenarbeit ganz auf Gegenseitigkeit beruht, zeigte die gute Resonanz auf das neue Absolventenprogramm des Zentrums für Lehrerbildung: Fast alle Absolventen haben ihre Kontaktdaten hinterlassen und so den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit gelegt. Das Zentrum für Lehrerbildung hat im Oktober 2011 fünfjähriges Bestehen gefeiert.