Freie Universität Berlin


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Alice, Artemis und Lyne in Berlin

Bei den internationalen Orientierungstagen an der Freien Universität Berlin lernen Studierende aus aller Welt einander, ihre neue Hochschule und Berlin kennen

25.10.2011

Alice aus Australien, Artemis aus Griechenland und Lyne aus Kanada haben sich während der Orientierungstage an der Freien Universität Berlin kennengelernt.
Alice aus Australien, Artemis aus Griechenland und Lyne aus Kanada haben sich während der Orientierungstage an der Freien Universität Berlin kennengelernt. Bildquelle: Nora Müller
Mert, Politikstudent aus der Türkei, möchte seine Deutschkenntnisse verbessern. Bis er das erreicht hat, freut er sich darüber, Kurse auf Englisch belegen zu können.
Mert, Politikstudent aus der Türkei, möchte seine Deutschkenntnisse verbessern. Bis er das erreicht hat, freut er sich darüber, Kurse auf Englisch belegen zu können. Bildquelle: Nora Müller
Anna (23) aus Moskau ist im Rahmen ihres Politikwissenschaftsstudiums nach Berlin gekommen, der gebürtige Potsdamer Christoph (27) mit Schulabschluss aus den USA studiert Veterinärmedizin an der Freien Universität.
Anna (23) aus Moskau ist im Rahmen ihres Politikwissenschaftsstudiums nach Berlin gekommen, der gebürtige Potsdamer Christoph (27) mit Schulabschluss aus den USA studiert Veterinärmedizin an der Freien Universität. Bildquelle: Nora Müller

Einen Seminarplan erstellen, erste Hausarbeiten schreiben oder einen Studentenjob finden – schon für einheimische Studierende hält der Studiumsstart nicht wenige Hürden bereit. Bei internationalen Studierenden kommt die fremde Sprache hinzu sowie die Herausforderung, sich in einer neuen (Hochschul-)Kultur zurechtfinden zu müssen. Im Rahmen der Orientierungstage hilft hier das Team des Akademischen Auslandsamtes und des Projekts ISFU (Internationale Studierende an der Freien Universität) der Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung weiter.

„Für mich klingt die kommende Zeit in Berlin nach viel Spaß und vielen Abenteuern“, sagt Lyne aus Kanada bei der traditionellen Bootsfahrt auf der Spree. Die Bootstour bildet in jedem Jahr den Abschluss der internationalen Orientierungstage. Die 21-jährige Politik-, Deutsch- und Spanischstudentin ist nicht nur von Berlin, sondern auch von der Freien Universität begeistert: „Das Otto-Suhr-Institut gefällt mir, besonders die Bibliothek ist schön.“ Lyne ist zum ersten Mal in Berlin und will ihre Zeit vor allem dafür nutzen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Konkrete Unterstützung

Deutsch zu lernen ist eines der meistgenannten Ziele der internationalen Studierenden. Bei den Orientierungstagen informiert das Betreuungsteams daher über die wichtigsten Termine des Sprachenzentrums. Doch die zweitägige Einführungsveranstaltung bietet noch viel mehr: neben Tipps, wie man einen Stundenplan zusammenstellt, einen Job findet, sich für Kurse an der Universität anmeldet und wie man wissenschaftlich schreibt, besichtigen die Neuberliner den Campus, ihre Institute und lernen einander dabei kennen. Bis zur Bootstour haben sich oft schon erste Freundschaften gebildet, wie etwa zwischen der Kanadierin Lyne, der Australierin Alice und der Griechin Artemis.

Multikulti in Berlin

Die Freundschaften mit Kommilitonen aus aller Welt sind das, was Artemis an einem Auslandsaufenthalt besonders reizt. Die Philosophiestudentin möchte während ihres Erasmus-Semesters in Berlin andere Mentalitäten kennenlernen. „Das ist hier besonders leicht, denn es gibt so viele offene Menschen aus verschiedenen Kulturen.“ Auch Christoph, der viele Jahre im Ausland gelebt hat, lange in Budapest, freut sich, dass Berlin unzählige Möglichkeiten bietet: „Einerseits ist es eine schnelllebige Großstadt, andererseits ist Berlin sehr grün, es gibt viel Wasser, das ist sehr schön.“

Bei so vielen Eindrücken von der Stadt und vom Campus kann man schnell den Überblick verlieren. Deswegen ist der Informationsaustausch für die internationalen Studierenden besonders wichtig. Die Russin Anna lobt die Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Akademischen Auslandsamts und des ISFU-Projekts: „Die Freie Universität ist groß und angesehen – daher ist es wichtig, als  ausländische Studierende gut unterstützt zu werden. Es wird alles erklärt und gezeigt. Vor allem die Homepage ist hilfreich, dort findet man Antworten auf alle Fragen.“ Mert, Politikstudent aus der Türkei, hebt positiv hervor, dass man auch Kurse auf Englisch belegen kann. „Um an deutschen Seminaren teilzunehmen, sind meine Sprachkenntnisse leider noch nicht gut genug. Ich möchte aber auf jeden Fall einen Deutschkurs machen, auch darüber habe ich mich bei den Orientierungstagen informiert.“

Wir wünschen einen guten Start!

Ob es also darum geht, Sprachkurse zu buchen, Fachseminare auszuwählen oder die erste Hausarbeit zu schreiben – mithilfe der Unterstützung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projekts ISFU und des Akademischen Auslandsamts finden sich alle Studierenden aus dem Ausland zu Beginn ihres Aufenthaltes schnell in Berlin und an der Freien Universität zurecht und können unkompliziert ins deutsche Campusleben starten.