Freie Universität Berlin


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Nach Taipeh, Sydney, Pisa oder Paris?

Am 1. Juli findet an der Freien Universität der Informationstag „Studium und Praktikum im Ausland“ statt

27.06.2011

Durch Taipeh verbunden: Lara Grothe wird ab Herbst nach Taiwan aufbrechen, Lin Tsui hat ein Jahr an der Freien Universität verbracht.
Durch Taipeh verbunden: Lara Grothe wird ab Herbst nach Taiwan aufbrechen, Lin Tsui hat ein Jahr an der Freien Universität verbracht. Bildquelle: Frank Nürnberger
Im Clubhaus der Freien Universität Berlin trafen in der vergangenen Woche Studierende zusammen, die über ein Direktaustauschprogramm der Freien Universität ins Ausland gehen oder daher kommen.
Im Clubhaus der Freien Universität Berlin trafen in der vergangenen Woche Studierende zusammen, die über ein Direktaustauschprogramm der Freien Universität ins Ausland gehen oder daher kommen. Bildquelle: Frank Nürnberger
Günter Schepker (r.) ist langjähriger Leiter des Akademischen Auslandsamtes. Er berät und betreut Studierende der Freien Universität, die im Ausland studieren möchten, sowie Stipendiaten, die aus dem Ausland nach Dahlem kommen.
Günter Schepker (r.) ist langjähriger Leiter des Akademischen Auslandsamtes. Er berät und betreut Studierende der Freien Universität, die im Ausland studieren möchten, sowie Stipendiaten, die aus dem Ausland nach Dahlem kommen. Bildquelle: Frank Nürnberger

Ein halbes Studienjahr in Australien, ein ganzes in Ägypten oder eher ein mehrmonatiges Praktikum in den USA? Studierende der Freien Universität Berlin haben die Wahl, denn ihre Hochschule unterhält allein rund 80 Direktaustauschprogramme mit Partneruniversitäten weltweit. Wer sich über diese und andere Möglichkeiten, während des Studiums ins Ausland zu gehen, informieren möchte, kann dies am 1. Juli tun: beim gemeinsamen Informationstag des Akademischen Auslandsamtes, des Erasmus-Büros und des Career Service der Freien Universität.

Sie könnten sich auf Chinesisch unterhalten: Lara Grothe und Lin Tsui. Beim Treffen der Direktaustauschstudenten in der vergangenen Woche im Clubhaus der Freien Universität an der Zehlendorfer Goethestraße allerdings sprachen beide deutsch. Die Gespräche der beiden Studenten kreisten um Taipeh. Dorthin wird Lin Tsui demnächst zurückkehren, nachdem er ein Jahr an der Freien Universität verbracht hat. Seit vergangenen September ist der 22-jährige Student der Philosophie schon in Berlin, über ein Direktaustauschprogramm seiner Heimatuniversität, der National Taiwan University, mit der Freien Universität Berlin. Lara Grothes Taipeh-Aufenthalt beginnt im Herbst. Die Stadt kennt die Studentin der China-Studien im 4. Semester schon von einem einjährigen Aufenthalt als Au-Pair-Mädchen.

Studenten müssen sich mit Studienvorhaben bewerben

Für das Direktaustauschstipendium musste sich Lara Grothe mit einem Studienvorhaben bewerben. Sie möchte die Karriere-Pläne junger taiwanesischer Studentinnen porträtieren, die häufig im Widerspruch zu dem Wunsch stünden, gleich nach der Ausbildung eine Familie zu gründen und zuhause zu bleiben, sagt die Studentin.

Lara Grothe ist eine von rund 140 Studentinnen und Studenten der Freien Universität, die im kommenden Semester im Rahmen eines Direktaustauschprogramms an einer ausländischen Partneruniversität studieren werden. „Das ist eine Rekordzahl“, sagt Günter Schepker, Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Freien Universität. „Den Studierenden werden die Studiengebühren an der ausländischen Universität erlassen, und ein Viertel von ihnen erhält sogar ein Vollstipendium“, sagt Schepker. Die Hälfte der Studierenden werde in die USA gehen. 563 Studierende der Freien Universität waren im Studienjahr 2010/11 an europäischen Hochschulen zu Gast: über Erasmus-Programme.

Für ein halbes Jahr nach Australien

Auch Isabelle Peltier wagt den Sprung über den Ozean. Ab dem 6. Juli wird sie in Sydney sein und im kommenden Wintersemester an der University of New South Wales studieren. Die 21-jährige Jurastudentin im vierten Semester war bereits in der 11. Klasse ein Jahr lang in den USA. Durch ihren Australien-Aufenthalt möchte sie vor allem ihre Englisch-Kenntnisse weiter verbessern. Für das Direktaustauschprogramm beworben hat sich Isabelle Peltier schon vor einem Jahr. Sie freut sich, dass es geklappt hat: Für das Studium an der australischen Universität ist sie von den Studiengebühren befreit.

Weitere Informationen

Der Informationstag „Studium und Praktikum im Ausland“, den das Akademische Auslandsamt, das Erasmus-Büro und der Career Service der Freien Universität gemeinsam veranstalten, findet am 1. Juli von 10 bis16 Uhr im Seminarzentrum des Gebäudekomplexes der Geisteswissenschaften der Freien Universität an der Habelschwerdter Allee 45 in Dahlem in den Räumen L 113 und L 116 statt. Studierende können sich über Auslandsaufenthalte und Praktika im Ausland informieren.

Den Schwerpunkt des diesjährigen Infotages bilden Studienmöglichkeiten in den USA, Asien, Australien, Neuseeland, Frankreich sowie Brasilien.

Im Internet

www.fu-berlin.de/sites/abt-4/news/Infotag_2011.html