Freie Universität Berlin


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Staatschuldenkrisen, Rettungspakete und Reformen

Studierende der Freien Universität organisieren Diskussion über die Auswirkungen des Europäischen Stabilitätsmechanismus: am 14. Juni um 18.30 Uhr im Auswärtigen Amt

10.06.2011

Rückt Europa enger zusammen, oder bricht es auseinander?
Rückt Europa enger zusammen, oder bricht es auseinander? Bildquelle: David Ausserhofer

„Die Reform der Europäischen Economic Governance – Steht am Ende mehr Europa?“ Unter diesem Titel laden Studierende des gemeinsamen Postgraduierten-Studiengangs Europawissenschaften von Freier Universität, Humboldt-Universität und Technischer Universität zu einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sie findet am 14. Juni 2011 im Auswärtigen Amt statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Griechenland, Irland, Portugal – durch die Staatschuldenkrisen ist der Druck auf die Europäische Union, schnell zu handeln, in den vergangenen Monaten enorm gestiegen. Rettungspakete wurden geschnürt und das Rahmenwerk der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik verändert. Derzeit laufen Verhandlungen zwischen Brüssel und den Mitgliedern des Bündnisses über den Europäischen Stabilitätsmechanismus. Welche Folgen können auf die EU und ihre Mitgliedsstaaten zukommen? Rückt Europa enger zusammen, oder bricht es auseinander? Diesen und anderen Fragen widmen sich die Teilnehmer der von Studierenden organisierten Diskussionsrunde „Die Reform der Europäischen Economic Governance – Steht am Ende mehr Europa?“

Ein anderer Blickwinkel

„Wir fanden das Thema interessant, auch durch seine hohe Aktualität, und wollten mehr wissen, als wir in Seminaren besprochen hatten“, sagt Katharina Epp, die seit Oktober im gemeinsamen Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften der Freien Universität, Humboldt-Universität und Technischen Universität eingeschrieben ist. So kamen sie und ihr Kommilitone Ralf Schlindwein auf die Idee,  eine öffentliche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Unterstützt wurden sie dabei  vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland. „Besonders hat uns interessiert, das Thema mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, als aus der üblichen Sichtweise der Medien. Daher haben wir uns sehr gefreut, als die von uns angeschriebenen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihre Teilnahme zugesagt haben.“

Auf dem Podium sitzen Klaus Günter Deutsch, Deutsche Bank, Professor Henrik Enderlein, Hertie School of Governance, Wolfgang Merz, Bundesministerium der Finanzen und Manuel Sarrazin, Mitglied des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/ Die Grünen. Moderiert wird die Diskussion von Thomas Fricke, Ökonom und Journalist der Financial Times Deutschland und des Manager Magazins.

Der Postgraduierten-Studiengang Europawissenschaften wurde im Oktober 1998 auf Initiative des Auswärtigen Amtes, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Studienstiftung des Deutschen Volkes eingerichtet. Er hat zum Ziel, besonders qualifizierte Hochschulabsolventen durch das einjährige, interdisziplinär ausgerichtete Studium auf Führungspositionen in europarelevanten Bereichen auf nationaler und internationaler Ebene vorzubereiten.

Weitere Informationen

Zeit und Ort

  • 14. Juni 2011, 18.30 Uhr
  • Besucherzentrum des Auswärtigen Amtes, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
  • Um Anmeldung bis zum 13. Juni 2011 per E-Mail wird gebeten: podiumsdiskussionewsberlin@gmail.com