Freie Universität Berlin


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„Alte Hasen“ helfen Neulingen beim Start an der Freien Universität

Ein neu gegründetes Netzwerk internationaler Studierender will Absolventen deutscher Auslandsschulen bei der ersten Orientierung im Uni-Alltag helfen

03.05.2011

Sebastian Doniz und Alejandro Jaime Arias besuchen beide die Deutsche Schule in Mexiko Stadt. Mariana Elias Rabling war auf der Deutschen Schule im mexikanischen Guadalajara, sie studiert seit drei Jahren in Dahlem (v.l.n.r.)
Sebastian Doniz und Alejandro Jaime Arias besuchen beide die Deutsche Schule in Mexiko Stadt. Mariana Elias Rabling war auf der Deutschen Schule im mexikanischen Guadalajara, sie studiert seit drei Jahren in Dahlem (v.l.n.r.) Bildquelle: Sabina García Peter

Wer neu an einer Universität ist und neu in Berlin, auf den stürmt einiges ein. Vieles gilt es kennenzulernen. Durch den Austausch mit anderen, vor allem mit älteren Kommilitonen, gelingt das schneller. Noch leichter fällt es unter Gleichgesinnten. Deshalb haben sich ehemalige Schülerinnen und Schüler deutscher Schulen im Ausland, die bereits an der Freien Universität studieren, zusammengeschlossen: Sie wollen Studierenden, die frisch nach Dahlem gekommen sind, und wie sie zuvor auf einer deutschen Schule im Ausland waren, bei der Eingewöhnung helfen.

Gleich beim ersten Treffen kamen 25 Teilnehmer zusammen: aus den USA, Italien, Mexiko, Griechenland und Ägypten. Mariana Elias Rabling, 22 Jahre alt und Absolventin der Deutschen Schule im mexikanischen Guadalajara, studiert seit drei Jahren an der Freien Universität. Von der ersten Zusammenkunft von "Neuen" und "Alten" war sie angenehm überrascht: „Es war wirklich schön zu sehen, wie engagiert und interessiert alle sind. Auch ich würde sofort und gerne meine Hilfe anbieten, wenn es darum geht, Neuhinzugekommenen erste Ratschläge zu geben oder darum, mich einfach nur mit anderen Leuten, die einen ähnlichen Hintergrund haben wie ich, auszutauschen.“

Hilfestellung durch Engagement im Heimatland

„Ehemalige Schüler deutscher Auslandsschulen, die schon in Deutschland studieren, können am besten beurteilen, welche Informationen und welche Hilfestellungen jemand benötigt, der den gleichen Weg einschlagen möchte“, sagt Stefanie Böhler von der Abteilung Außenangelegenheiten der Freien Universität. Der Austausch funktioniert in vielerlei Hinsicht: So freuen sich die Mitarbeiter der Abteilung Außenangelegenheiten der Freien Universität über die Unterstützung bei Besuchen von Schülergruppen deutscher Auslandsschulen durch internationale Studierende an der Freien Universität. Und mancher, der in Dahlem studiert oder studiert hat, hat schon Interesse bekundet, später an seiner alten Schule über Berlin, die Freie Universität und das Netzwerk berichten zu wollen.

Netzwerk sucht neue Mitglieder

Die Idee zur Gründung des Netzwerks stammt von den Begünstigten des BIDS-Projekts (BetreuuungsInitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen) des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD). Das Projekt unterstützt deutsche Hochschulen dabei, gut qualifizierte Studierende für ein Vollstudium zu gewinnen und sie angemessen zu betreuen.

Weitere Informationen

Absolventen einer deutschen Auslandsschule, die an der Freien Universität Berlin studieren, sind herzlich willkommen, beim nächsten BIDS-Treffen vorbeizuschauen, sich für das Netzwerk zu engagieren und zu seinem Ausbau beizutragen. Weitere Informationen finden sich unter folgender Adresse: www.fu-berlin.de/deutscheschulen oder auf Anfrage bei Stefanie Böhler, E-Mail: stefanie.boehler@fu-berlin.de oder Sabina García Peter, E-Mail: bids@zedat.fu-berlin.de.