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„Durch Kommunikation gemeinsam gestalten“

Vizepräsident Professor Michael Bongardt bietet eine regelmäßige Sprechstunde an – nächster Termin: 8. Dezember, 11.00 bis 13.00 Uhr

29.11.2010

Möchte durch seine Sprechstunde das Gespräch zwischen Studierenden, Mitarbeitern und Universitätsleitung fördern: Vizepräsident Professor Michael Bongardt
Möchte durch seine Sprechstunde das Gespräch zwischen Studierenden, Mitarbeitern und Universitätsleitung fördern: Vizepräsident Professor Michael Bongardt Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Professor Michael Bongardt ist als Vizepräsident für den Bereich Lehre und Studium an der Freien Universität zuständig. Er unterrichtet Vergleichende Ethik, Systematische Theologie und Dogmatik und leitet das Institut für Vergleichende Ethik an der Freien Universität. Campus.leben sprach mit ihm über seine regelmäßige Sprechstunde, die er ab sofort immer mittwochs (mit Ausnahme des ersten Mittwochs im Monat) für Studierende anbietet.

Herr Professor Bongardt, Sie richten eine regelmäßige Sprechstunde ein – warum?

Selbstverständlich kann jeder, der mich sprechen möchte, einfach mit Frau Kausch, meiner Sekretärin, einen Termin für ein Gespräch vereinbaren. Durch eine regelmäßige Sprechstunde möchte ich darüber hinaus Mut machen, den direkten Kontakt mit dem Präsidium zu suchen. Außerdem ist so sichergestellt, dass in meinem Kalender immer kurzfristig ein freier Platz zu finden ist. Damit es keine Wartezeiten gibt, bitte ich um Anmeldung bei Frau Kausch.

Wo sehen Sie den Bedarf für eine regelmäßige Sprechstunde?

Die Größe unserer Universität bringt es zwangsläufig mit sich, dass auch die Entfernungen groß sind. Das betrifft sowohl die räumlichen, zwischen den einzelnen Fachbereichen und Instituten, manchmal aber auch die zwischenmenschlichen: zwischen Studentinnen, Studenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der einen und der Universitätsleitung auf der anderen Seite. Eine Institution solchen Ausmaßes kann nur lebendig bleiben und funktionieren, wenn das sogenannte Subsidiaritätsprinzip angewandt wird: Probleme und Fragen sollen möglichst auf der Ebene geklärt werden, auf der sie entstehen – und nur wenn das nicht gelingt, versucht die nächsthöhere Ebene weiterzuhelfen. Nach meinen Erfahrungen ist dies ein bewährtes Prinzip. Manchmal aber funktioniert es nicht – dann kann es wichtig sein, sich mit noch ungelösten Schwierigkeiten direkt ans Präsidium zu wenden.

Welche Themen könnten von den Studierenden und den Mitarbeitern angesprochen werden?

Ich will keine Themenliste aufstellen – denn diese Liste würde ja zwangsläufig Themen ausschließen, deren Bedeutung ich noch gar nicht erahne. Ich kann aber so viel sagen: Ich wüsste kein Thema, das nicht angesprochen werden könnte.

Die Sprechstunde soll nicht nur für „Problemfälle" reserviert sein. Zur Lebendigkeit unserer Universität gehört es, dass ihre Mitglieder sich oft und in unterschiedlichsten Konstellationen begegnen und miteinander sprechen. Nur so können Ideen wachsen, Initiativen entstehen, Veränderungen angestoßen werden. Das ist mir sehr wichtig und geht über das reine Suchen nach „Problemlösungen" hinaus.

Was dürfen die Studierenden, die Mitarbeiter vom direkten Kontakt zu Ihnen erwarten?

Sie dürfen erwarten, dass ich sie als Gesprächspartnerinnen und -partner ernstnehme, dass ich ihnen zuhöre und so offen, wie es geht, antworte. Sie dürfen erwarten, dass ich bei Problemen das mir Mögliche zur Lösung beitragen werde. Und wo es angebracht ist, werde ich die angesprochenen Themen im Präsidium ins Gespräch bringen.

Natürlich kann ich nicht versprechen, alle Ideen umzusetzen und alle Probleme zu lösen. Auch die Leitung einer Universität stößt immer wieder an Grenzen. Doch auch innerhalb dieser Grenzen lässt sich eine Menge gestalten – und das am besten gemeinsam.

Weitere Informationen

Die Sprechstunde findet mittwochs, von 11. 00 bis 13.00 Uhr statt (mit Ausnahme des jeweils 1. Mittwochs eines Monats).

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