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Förderpreis für Absolventen und Doktoranden

Polnischer Botschafter prämiiert Abschlussarbeiten zur polnischen Geschichte und Kultur

22.07.2010

Absolventen und Doktoranden können sich bis zum 15. September 2010 um den wissenschaftlichen Förderpreis des polnischen Botschafters bewerben
Absolventen und Doktoranden können sich bis zum 15. September 2010 um den wissenschaftlichen Förderpreis des polnischen Botschafters bewerben Bildquelle: Photocase / Jameek www.photocase.com

Der Botschafter der Republik Polen und das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften vergeben 2010 erneut einen Förderpreis. Gesucht werden herausragende und innovative Dissertationen, Magister-, Diplom- und Masterarbeiten aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften mit einem Bezug zur polnischen Geschichte, Kultur oder den deutsch-polnischen Beziehungen. Absolventen und Doktoranden können sich bis zum 15. September 2010 bewerben.

„Die ‚polnische Schule‘. Befragung eines musikhistorischen Topos.“: Mit ihrer Dissertation an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena konnte Ruth Seehaber die Jury im vergangenen Jahr von sich überzeugen.

Sie gewann den Wissenschaftlichen Förderpreis des polnischen Botschafters in der Kategorie Dissertation. Ines Katharina Steger konnte mit „Litauen – meine Heimat? Sprache und Identität dreier Generationen polnisch-sprachiger Bewohner von Vilnius“ punkten. Sie erhielt den Förderpreis für ihre Magisterarbeit an der Humboldt-Universität Berlin in der Kategorie Abschlussarbeit.

Auch in diesem Jahr zeichnet der polnische Botschafter in Berlin, Dr. Marek Prawda, den Verfasser der besten Dissertation mit 2.000 und den Autoren der besten Abschlussarbeit (Magister-, Diplom- oder Masterarbeit) mit 1.000 Euro aus. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und Studierende und Promovenden anzuregen, sich mit  Polen und deutsch-polnischen Themen zu beschäftigen.

Vorschläge können bis zum 15. September 2010 eingereicht werden

Eingereicht werden können überdurchschnittlich bewertete Arbeiten, die im Zeitraum vom 16. September 2009 bis zum 15. September 2010 an Universitäten und Hochschulen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen benotet worden sind.

Zum Einreichen berechtigt sind sowohl die Verfasser als auch die Erstgutachter. Über die Preisvergabe entscheidet eine internationale Fachjury. Die Preisverleihung erfolgt am 7. Dezember 2010 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Die Bewerbung bzw. der Vorschlag müssen je ein Exemplar der Arbeit in gedruckter und digitaler Form sowie eine Kopie der Gutachten oder eine gutachterliche Stellungnahme und eine Kurz-Vita enthalten. Einzureichen sind sie beim Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Stichwort „Förderpreis 2010", Majakowskiring 47, 13156 Berlin).