Freie Universität Berlin


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Gäste aus aller Welt

Daniel, Ami, Lucienne, Abdel und Olga - Studierende aus fünf Kontinenten

01.12.2008

Daniel Reisbeck, 26 Jahre,  aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá
Daniel Reisbeck, 26 Jahre, aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá Bildquelle: Sabrina Wendling
Die Japanerin Ami Kobayhi, 27 Jahre alt, ist begeistert von Berlins kultureller Vielfalt.
Die Japanerin Ami Kobayhi, 27 Jahre alt, ist begeistert von Berlins kultureller Vielfalt. Bildquelle: Sabrina Wendling
Lucienne Burns-Warr, 25 Jahre alt, kommt aus Melbourne.
Lucienne Burns-Warr, 25 Jahre alt, kommt aus Melbourne. Bildquelle: Sabrina Wendling
Abdel Kader Barounga, 34 Jahre alt, war zuvor in Marokko und Dänemark.
Abdel Kader Barounga aus Kamerun, 34 Jahre alt, war zuvor in Marokko und Dänemark. Bildquelle: Sabrina Wendling
Olga Onokava, 23 Jahre, hatte bereits in Kirov  Englisch und Deutsch studiert.
Abdel Kader Barounga aus Kamerun, 34 Jahre alt, war zuvor in Marokko und Dänemark. Bildquelle: Sabrina Wendling

Der internationale Austausch von Wissenschaftlern- und Studierenden hat an der Freien Universität Tradition. Dazu tragen die über 130 Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit bei. Heute kommen rund 16 Prozent der Studierenden aus dem Ausland und bereichern das Leben der Freien Universität.

Kolumbien

Seit Anfang Oktober studiert Daniel Raisbeck er an der Freien Universität Berlin die Fächer Klassische Philologie und Alte Geschichte. Er ist 26 Jahre alt und kommt aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. „Ich bin hierher gekommen, um für meine Magisterarbeit zu forschen“, sagt Daniel Raisbeck, „die Philologische Bibliothek ist dafür optimal.“ Er genießt es, in Berlin zu wohnen, weil die Lebensqualität viel höher und das Zusammenleben in der Gesellschaft viel friedlicher sei als in Kolumbien: „Wir können von Deutschland und von Europa eine ganze Menge lernen.“

Japan

„New York ist out, Berlin ist viel cooler“ - das haben Ami Kobayashis Freunde der 27-jährigen Japanerin gesagt. Die Studentin der Theaterwissenschaften ist begeistert von der kulturellen Vielfalt Berlins: „Kultur spielt hier eine viel wichtigere Rolle als in Japan, es gibt so viele Museen, Opern- und Konzerthäuser“, schwärmt Kobayashi. Im Oktober kam sie von Tokyo nach Berlin und mit dieser Entscheidung ist sie sehr glücklich. Nur die Temperaturen würde sie gerne etwas hochdrehen: „Es ist erst Herbst, aber für mich ist das hier Winter“, sagt sie und schlüpft gleich wieder in ihren Mantel.

Australien

Lucienne Burns-Warr ist aus Melbourne nach Berlin gekommen. Die 25-Jährige studiert den Bachelor-Studiengang „Arts/Law“, also Jura in Kombination mit anderen Fächern. An der Freien Universität Berlin besucht sie Seminare zur deutschen Teilungsgeschichte, über europäischen Verbraucherschutz und Spanisches Recht. „Ich fühle mich richtig wohl an der Uni, weil die Seminare viel kleiner sind als in Australien“, sagt sie. Außerdem gefällt der Studentin die Stadt sehr gut: „Hier kann man die Geschichte förmlich fühlen mit all den Museen und kulturellen Einrichtungen.“

Kamerun

„Wenn ich mit der U-Bahn zur Universität fahre, dann fühle ich mich richtig wohl“, sagt Abdel Kader Barounga, „die Leute hier sind vielfältig, tolerant und respektvoll.“ Seit Mai 2008 wohnt der 34-Jährige in Berlin, seit dem Wintersemester studiert er an der Freien Universität den „European Master of Intercultural Studies“. Ursprünglich kommt er aus Kamerun. In Marokko und Dänemark hat Abdel Kader Barounga zuvor Psychologie studiert, an der Freien Universität Berlin hat ihn der interkulturelle Schwerpunkt seines Master-Studiengangs gereizt.

Russland

Vor einem Jahr kam Olga Onokova als Au-pair-Mädchen nach Berlin. Die 23-Jährige hatte bereits im russischen Kirov Englisch und Deutsch studiert. Ihre Gastmutter ist Professorin an der Freien Universität, so bekam Olga Onokova einen Einblick in den deutschen Universitäts-Alltag. Sie war so begeistert, dass sie sich entschloss, ihren Bachelor in Publizistik und Politikwissenschaft zu erwerben: „Ich finde es toll, dass man zwischen so vielen Lehrveranstaltungen in den Modulen wählen kann, außerdem ist die Atmosphäre hier sehr angenehm, jeder sagt ganz frei seine Meinung.“

Weitere Informationen

Der Artikel ist im Original erschienen in der Beilage der Freien Universität Berlin zum Tagesspiegel vom 29.11.2008, Seite B3.