Exzellente Jobchancen

Neuer Master für künftige Finanzexperten, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

14.11.2008

Studiengangskoordinator Klaus Ruhnke im Gespräch mit Studierenden
Studiengangskoordinator Klaus Ruhnke im Gespräch mit Studierenden Bildquelle: David Ausserhofer

Finanzierung, Unternehmensrechnung, Controlling, Steuern, Wirtschaftsprüfung – so richtig aufregend klingt das im ersten Moment nicht. Doch die Jobchancen mit einem Master-Abschluss im neuen Studiengang "Finance, Accounting and Taxation" (FACTS) in der Tasche, den die Freie Universität seit diesem Wintersemester anbietet, sind exzellent: Die meisten Studierenden haben bereits zwei Semester vor dem Abschluss einen Job. Und das wiederum klingt außerordentlich aufregend.

Seit dem Wintersemester bietet die Freie Universität den FACTS-Master an, von den bereitgestellten 30 bis 40 Studienplätzen sind zunächst 16 vergeben. "Das ist durchaus Absicht", sagt Klaus Ruhnke, Studiengangskoordinator und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsprüfung und Unternehmensrechnung an der Freien Universität Berlin. Um den, wie er selbst sagt,  „ambitionierten Anforderungen“ gerecht zu werden, ließ der Lehrstuhl in einem aufwändigen Auswahlverfahren nur die Besten der mehr als 70 Bewerber passieren. Das Resultat ist ein international besetzter, hoch motivierter erster Jahrgang. Im nächsten Jahr sind weitaus mehr Bewerber zu erwarten, da dann auch die meisten Bachelor-Studiengänge in Deutschland erste Absolventen hervorgebracht haben, die sich auf einen Studienplatz im FACTS-Master bewerben können.

Anders als vergleichbare Studiengänge in Mannheim oder Frankfurt/Main befähigt der Berliner FACTS-Master nicht nur zu einer Karriere als Wirtschaftsprüfer. Die Absolventen werden auch als in Steuerberatungen, bei Finanzdienstleistern, in Banken und im Management sehr gefragt sein. Eine breite Ausbildung legt in den ersten zwei Semestern die Grundlagen, ab dem dritten Semester ist eine Spezialisierung möglich. Der Preis dafür ist ein anspruchsvolles Studienprogramm: Die Studierenden lernen Entscheidungstheorie, Unternehmensrechnung und -bewertung, Wirtschaftsprüfung, internationale  Steuerplanung, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und Recht. Auch auf eine wissenschaftliche Karriere sind sie danach gut vorbereitet: "Ein FACTS-Abschluss der Freien Universität bietet auch ideale Voraussetzungen für die Teilnahme an einem PhD-Programm", wirbt Klaus Ruhnke. Ein solches Programm wird gerade für den Audit-Bereich geplant und könnte laufen, wenn die ersten Absolventen ihren Abschluss haben.

Die Lage der Freien Universität in der Bundeshauptstadt bietet kurze Wege für Dozenten aus der Praxis, die schon mit Spannung auf die Studierenden gewartet haben. Sowohl die großen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften wie KPMG, Ernst & Young oder  PricewaterhouseCoopers als auch viele Berufsverbände wie die Wirtschaftsprüferkammer und die Bundessteuerberaterkammer senden nicht nur Experten in die Seminarräume, die aus der Praxis berichten. Sie schauen sich auch nach künftigen Mitarbeitern um.