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Fallarbeit in der Lehre: das Konzept Problemorientiertes Lernen (POL)

27.10.2016 | 09:00 - 17:00

SUPPORT für die Lehre

Das Problemorientierte Lernen (POL) ist ein didaktisches Verfahren, bei dem die Lernenden weitgehend selbstständig vorgegebene herausfordernde Fallsituationen bearbeiten, zentrale Problemstellungen eigenständig identifizieren und fachlich adäquate Lösungen finden sollen. Es besteht aus einer Kombination von Selbststudium und Kleingruppendiskussion. Die Lehrenden übernehmen dabei eine überwiegend moderierende Funktion. Bekannt ist das POL aus reformierten und innovativen Studiengängen, bei denen das eigenverantwortliche und selbstgesteuerte Lernen der Studierenden im Mittelpunkt stehen, aber der Einsatz des POL ist auch in kleinerem Maßstab möglich. Ausgangspunkt ist eine Problemstellung oder ein Fallbeispiel aus der Berufspraxis, welches anhand eines vorgegebenen Schemas analysiert und bearbeitet wird. Entscheidend für das POL ist nicht unbedingt die Problemlösung, sondern der Weg zu ihr, die Strategie! Mit dieser Methode sollen die Studierenden ein eigenes Interesse am Lerngegenstand entwickeln, um dann mit eigenen Schwerpunkten den Lerngegenstand für sich zu erarbeiten. Dieses Lehrkonzept schlägt eine Brücke zwischen theoretischen Erkenntnissen und deren praktischer Relevanz.

Der Workshop ist Teil des hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramms SUPPORT für die Lehre und richtet sich an Lehrende aus allen Fachrichtungen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen.

Zeit & Ort

27.10.2016 | 09:00 - 17:00

Freie Universität Berlin, Weiterbildungszentrum, Otto-von-Simson-Str. 13, 14195 Berlin

Weitere Informationen

Gesine Heinrich, Arbeitsstelle Lehr- und Studienqualität, Projekt „Support für die Lehre“, Internet: http://www.fu-berlin.de/sites/qualitaetspakt/lehrqualifizierung/SUPPORT_fuer_die_Lehre/index.html

Bitte melden Sie sich über die Homepage von SUPPORT für die Lehre an. Die Teilnahme am Angebot ist kostenlos.