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Von Allusion bis Zeugma. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Wirkmacht rhetorischer Tropen und Figuren

24.10.2016 | 16:15 - 18:00

Eröffnung der Ringvorlesung durch Prof. Dr. Peter-André Alt | Anschließend sprechen Prof. Dr. Melanie Möller und Prof. Dr. Anita Traininger (beide Freie Universität Berlin) zum Thema "Apostrophe"

Überzeugend – das muss heute vieles sein. Werbung. Politische Reden. Tweets. Blogbeiträge. Filme. Zeitungsartikel. Und natürlich immer schon: Literatur und Kunst. Sie alle arbeiten mit den Techniken der auf Überzeugung ausgerichteten Rede: der Rhetorik. Seit dem 20. Jahrhundert wird das Potential der Rhetorik von der systematischen Disziplin bis zur irrationalen Denkfigur ausgelotet. Das Interesse reicht dabei von der Wiederentdeckung der Regelpoetik in der Barock- und Renaissanceforschung bis hin zur postmodernen Reflexion der Rhetorik im Zuge der Dekonstruktion und rhetorischen Anthropologie. Was jedoch oft zu kurz kommt, ist die kritische Auseinandersetzung mit den Tropen und Figuren, dem eigentlichen Herzstück der Rhetorik. In ihnen kommt die persuasive Kraft des strategisch gestalteten sprachlichen Ausdrucks am konzentriertesten zum Ausdruck. Sie verdienen es daher, aus der verharmlosenden Schublade des ‚Redeschmucks‘ herausgeholt und aus verschiedenen fachlichen Perspektiven gewürdigt zu werden. Im Rahmen der Ringvorlesung wird sich jede/r Vortragende eine Trope oder Figur vornehmen und sie aus seiner oder ihrer jeweiligen fachlichen oder persönlichen Perspektive beleuchten.

Jeden Montag, 16.15 – 18.00 Uhr; Beginn: 24.10.2016

Ausnahme: Die Vorlesung von Prof. Dr. Jürgen Brokoff findet am 05.01.2017 abweichend an einem Donnerstag (ebenfalls 16.15 bis 18.00 Uhr) statt.

Weitere Informationen

Eine Veranstaltung des Instituts für Romanische Philologie und des Instituts für Griechische und Lateinische Philologie.

  • Konzeption: Prof. Dr. Anita Traninger, Prof. Dr. Melanie Möller

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