Freie Universität Berlin


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Lehren, selber zu denken: die Methode der Neuen Sokratik

27.09.2016

SUPPORT für die Lehre

In Seminaren gibt es mehr oder weniger große Diskussionsanteile. Häufig verlaufen fachlich qualifizierte Diskussionen in frontalen Lehrenden-Studierenden-Dyaden ab. Diskussionen der Studierenden untereinander gleiten hingegen nicht selten in einen zerfahrenen Austausch von Meinungen ab. Dabei sollten doch gerade diese Diskussionen dazu dienen, dass die Studierenden die Fähigkeit einüben, sich selbstständig, argumentativ und strukturiert mit einem fachlichen Problem auseinanderzusetzen.Die Methode der Neuen Sokratik unterstützt die Studierenden dabei, sich diese Fähigkeit anzueignen, und verhilft den Lehrenden dazu, Diskussionen sachlich und kommunikativ zugleich zu gestalten. Auf der Grundlage ihrer erstmaligen Einführung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist sie in den letzten Jahrzehnten im Zuge der Reformbewegung weiterentwickelt, um Begleitgespräche wie Analyse-, Strategie- und Metagespräch erweitert und zu einer „Sokratischen Didaktik“ ausgebildet worden.

Der Workshop ist Teil des hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramms SUPPORT für die Lehre und richtet sich an Lehrende aus allen Fachrichtungen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. In diesem Workshop eignen Sie sich das methodische Handwerkszeug für die Gestaltung dieser Seminarprozesse an: Welche Voraussetzungen haben solche Diskussionsprozesse? Welche Interventionen kann ich einsetzen, um sachliche Auseinandersetzungen anzuregen und zu fördern? Wie gehe ich mit Schwierigkeiten im Diskussionsverhalten um?

Zeit & Ort

27.09.2016

Freie Universität Berlin, Weiterbildungszentrum, Otto-von-Simson-Str. 13, 14195 Berlin

Weitere Informationen

Gesine Heinrich, Arbeitsstelle Lehr- und Studienqualität, Projekt „Support für die Lehre“, Internet: http://www.fu-berlin.de/sites/qualitaetspakt/lehrqualifizierung/SUPPORT_fuer_die_Lehre/index.html

Bitte melden Sie sich über die Homepage von SUPPORT für die Lehre an. Die Teilnahme am Angebot ist kostenlos.