"Lives from a Global Conflict. Cultural Entanglements during the First World War"

07.09.2016 - 04.11.2016

Posterausstellung im Rahmen des 3-jährigen Forschungsprojektes CECG im Foyer der Universitätsbibliothek

Im Mittelpunkt des Projektes Cultural Exchange in a Time of Global Conflict: Colonials, Neutrals and Belligerents during the First World War (CEGC) stehen Prozesse und Praktiken kultureller Begegnungen und Austauschbeziehungen im Ersten Weltkrieg.

So kämpften bspw. mehr als eine Million afrikanischer und asiatischer Soldaten aus französischen und britischen Kolonien zwischen 1914 und

1918 allein an der Westfront. Für die meisten von ihnen war dieser Kriegseinsatz die erste Begegnung mit Europa und mit Europäern.

Gleichzeitig wurden politisch neutrale Länder, darunter die Niederlande und die Schweiz zu umkämpften Schauplätzen politischer und kultureller Propaganda, ausgeführt von indischen Nationalisten wie auch von europäischen Intellektuellen.

Die Ausstellung zeigt Lebenswege von 16 Menschen, darunter berühmte sowie weniger berühmte Personen aus Europa, Asien oder Afrika, die den Ersten Weltkrieg an unterschiedlichen Orten erlebt haben. Die Männer und Frauen waren Soldaten, Krankenschwestern und Kriegsgefangene, aber auch Diplomaten, Dichter oder Künstler. Der Krieg führte sie in andere Gegenden der Welt, sie erlebten Gewalt und Leid, lernten aber auch neue Sprachen und Menschen kennen. Diese Erfahrungen veränderten ihr Leben und ihre Sicht auf die Welt.

Bücher von und über die dargestellten Persönlichkeiten aus dem Bestand der FU-Bibliotheken ergänzen die Ausstellung.

Zeit & Ort

07.09.2016 - 04.11.2016

Foyer der Universitätsbibliothek
Garystr. 39
14195 Berlin

Weitere Informationen

Dr. Susanne Rothe, Universitaetsbibliothek, Tel: + 49 / 30 / 83 85 33 59, Fax: + 49 / 30 / 83 84 54224, E-Mail: rothe@ub.fu-berlin.de