Freie Universität Berlin


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Der einzigartige Westen. Theoretische und methodologische Konsequenzen

19.05.2016 | 18:00 - 20:00

Es spricht Prof. Dr. Manuela Boatcã (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Ander(e)s Wissen: Kritische Betrachtungen globaler Wissensproduktion"

Wie kann regionalwissenschaftliche Forschung systematischer für eine vertiefte Auseinandersetzung mit sozialwissenschaftlichen Grundannahmen genutzt werden? Auf welche Weise müssen eingeschliffene Begriffe wie Religion, Geschlecht, Gesellschaft oder Staat überdacht werden, wenn sich regionalwissenschaftliches Wissen stärker auch in die Theoriebildung einbringt? Und wie lassen sich auf diese Weise globale Machtasymmetrien auch im Bereich der akademischen Wissensproduktion sichtbar machen? Diesen Fragen möchten wir in einer Vortragsreihe im Rahmen des Offenen Hörsaals nachgehen. Es kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zu Wort, die sich mit Fragen der Verortung von Wissen in lokalen und globalen Zusammenhängen beschäftigen und sich auch um alternative Ansätze bemühen. Ziel der Vortragsreihe ist es, einer breiteren Öffentlichkeit ein interdisziplinäres Diskussionsforum zugänglich zu machen und Forschungsperspektiven aufzuzeigen, die regionalwissenschaftliche Expertise systematischer in Wissensordnungen westlicher Prägung einbindet.

Zeit & Ort

19.05.2016 | 18:00 - 20:00

Freie Universität Berlin
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin-Dahlem

Hörsaal 1.2009 im Untergeschoss

Weitere Informationen

Konzeption: Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami / Ruth Streicher

Jeden Donnerstag, 18.15 – 20.00 Uhr; Beginn: 21.04.2016
Ausnahme: Am Donnerstag, 5.5.2016, findet keine Veranstatung statt

Eine Veranstaltung des Instituts für Islamwissenschaft und der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies