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Schriftstellerin Hélène Cixous hält Hegel Lecture des Dahlem Humanities Center

11.05.2016 | 18:30

Mit der Philosophin und Schriftstellerin Hélène Cixous hält am 11. Mai 2016 eine der bedeutendsten französischen Intellektuellen die diesjährige Hegel Lecture des Dahlem Humanities Center an der Freien Universität Berlin. Der Vortrag trägt den Titel „Ay yay! The Cry of Literature“ (Der Schrei der Literatur). Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzzahl wird bis zum 6. Mai um Anmeldung per E-Mail an admin@dhc.fu-berlin.de gebeten.

Hélène Cixous wurde 1937 im algerischen Oran geboren und lebt seit ihrem 18. Lebensjahr in Frankreich. Nach ihrem Studium lehrte sie an verschiedenen Universitäten in Bordeaux und Paris und wurde 1968 mit der Arbeit „L’exile de James Joyce ou l’art du remplacement“ (James Joyces Exil oder die Kunst des Ersetzens) promoviert. Nach den Studentenprotesten Ende der 1960er Jahre in Frankreich war Hélène Cixous Mitbegründerin eines experimentellen Studienzentrums in Vincennes, einer Stadt im Großraum von Paris. Aus dem Zentrum entwickelte sich die Universität Paris VIII, an der Hélène Cixous bis heute lehrt und an der sie Mitte der 1970er Jahre ein Zentrum für feministische Studien begründete. Es war das erste seiner Art in Europa. Hélène Cixous ist Autorin zahlreicher Romane, Essays, Theaterstücke und Dichtungen. Zu ihren bekanntesten und einflussreichsten Essays zählt Le Rire de la Méduse (Das Lachen der Medusa) aus dem Jahr 1975. Hélène Cixous ist Trägerin des französischen Nationalverdienstordens, des Ordre national du Mérite. Ihr wurden zahlreiche Ehrendoktorwürden von Universitäten in den USA, in Kanada und in Europa verliehen.

Das Dahlem Humanities Center bündelt die deutschlandweit einzigartige Breite geisteswissenschaftlicher Forschung an der Freien Universität Berlin. Als Höhepunkt seiner nach außen gerichteten Arbeit veranstaltet das Dahlem Humanities Center einmal pro Jahr die Hegel Lecture. Zu den Vortragenden der vergangenen Jahre zählen Slavoj Žižek, Judith Butler und André Glucksmann.

In diesem Jahr findet erstmalig am Folgetag der Hegel Lecture ein von Studierenden mit dem Gast gemeinsam organisierter Workshop statt, der thematisch an den Vortrag anknüpft. Das Thema des Workshops mit Hélène Cixous lautet: „Sexuelle Differenzen schreiben – lesen – übersetzen“.

Ort und Zeit der Hegel Lecture

  • 11. Mai 2016, 18.30; Einlass beginnt um 17.45 Uhr
  • Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Max-Kade-Auditorium, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bahnhof Thielplatz (U3)
  • Da die Platzzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung per E-Mail an admin@dhc.fu-berlin.de bis zum 6. Mai 2016 gebeten
  • Weitere Informationen zur Hegel Lecture und zum Workshop im Internet:www.fu-berlin.de/dhc

Zeit & Ort

11.05.2016 | 18:30

Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau
Max-Kade-Auditorium
Garystraße 35
14195 Berlin-Dahlem

Weitere Informationen

Katja Heinrich, Geschäftsführerin und Wissenschaftliche Koordinatorin des Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-55057, E-Mail: k.heinrich@fu-berlin.de