Vortragsreihe: "The Right to Equality in Light of Differences – Gleichberechtigung und Anerkennung von Differenz"
Eine Veranstaltung des European Master in Childhood Studies and Children’s Rights (EMCR) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR).Eine Veranstaltung des European Master in Childhood Studies and Children’s Rights (EMCR) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR).
Zwischen Gleichheit und Differenz besteht eine komplexe Beziehung. Das Recht auf Nicht-Diskriminierung zielt auf die Gleichbehandlung aller Menschen in ihrer individuellen Verschiedenheit. Die Forderung nach gleichen Rechten und Zugangsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Differenzen derjenigen, für die diese Rechte gelten, ist aber in der Praxis nicht leicht einzulösen. Denn immer mischen sich Fragen rechtlicher mit solchen der substantiellen Gleichheit und Fragen der zu respektierenden Differenz mischen sich mit solchen der Diskriminierung.
Die Menschenrechte begründen den Anspruch auf die freie und gleichberechtigte Selbstbestimmung, die sich nur auf der Grundlage von Respekt gegenüber einer Pluralität von Lebensformen verwirklichen lässt. Das Gleichheitsgebot und der Schutz vor Diskriminierung sind daher zentrale Strukturprinzipien des nationalen und internationalen Menschenrechtsschutzes.
Die Ringvorlesung wird sich aus interdisziplinärer Perspektive mit dem Spannungsverhältnis von Gleichheit und Differenz beschäftigen und soll mit dem menschenrechtlichen Grundsatz der Nicht-Diskriminierung vertraut machen. Sie bietet eine Plattform, um institutionelle Diskriminierungsformen und persönlichen Vorurteilezu hinterfragen sowie den möglichen Beitrag rechtlicher Instrumente und pädagogischer Konzepte zu erkunden.
Weitere Informationen
E MCR Koordination
Rebecca Budde, Katja Schulze
E-Mail: enmcrcd@zedat.fu-berlin.de
Tel: + 49 30 838-52734

