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Personallücken in der Hochschulverwaltung vorbeugen

Freie Universität reagiert auf Generationswechsel und richtet zehn neue Stellen ein

02.07.2012

Lothar Fahrenkrog-Petersen (li.) und Günther Hauer betreuen das Trainee-Programm.
Lothar Fahrenkrog-Petersen (li.) und Günther Hauer betreuen das Trainee-Programm. Bildquelle: Verena Blindow

Aufgrund des demographischen Wandels und der Altersstrukturen innerhalb des Verwaltungsdienstes der Freien Universität wird innerhalb der nächsten Jahre eine Vielzahl der Beschäftigten altersbedingt ausscheiden. Um nicht erst zu reagieren, wenn der Generationswechsel schon eingetreten ist, sondern gut darauf vorbereitet zu sein, wurde ein Stellenpool mit zehn neuen Stellen eingerichtet, die Nachwuchskräften im Rotationsverfahren verschiedene Bereiche des Verwaltungsdienstes nahe bringen sollen. Initiiert wurde das Programm von der Personalabteilung im Rahmen der Personalentwicklungsplanung. Günther Hauer, Leiter des Referats für Nichtwissenschaftliches Personal, Studentische Hilfskräfte und Ausbildungsangelegenheiten, und der Ausbildungsleiter Lothar Fahrenkrog-Petersen betreuen das Programm. 

„Die Stellen wurden als Trainee-Programm konzipiert, in dem die Beschäftigten zunächst die wesentlichen Bereiche, die für die Arbeit im Verwaltungsdienst notwendig sind, durchlaufen sollen“, erläutert Fahrenkrog-Petersen das Stellenprofil. Betroffen seien vor allem der Personal-, Haushalts- und Finanzbereich, der Bereich Berichtswesen und –systeme sowie die Fachbereichsverwaltungen.

Ziel dieses Verfahrens ist die optimale Eingliederung der Trainees in die Arbeitsabläufe der Verwaltungsbereiche. „So können wir feststellen, für welchen Bereich die Beschäftigten am besten geeignet sind, und sie selbst sollen später wissen, wo sie sich am besten aufgehoben fühlen“, sagt Günther Hauer. Die Stellen sind zunächst auf zwei Jahre befristet. Während dieser Zeit werden die Trainees jeweils ein halbes Jahr in einem der  Bereiche eingesetzt.

Die ersten Trainees wurden im Januar 2011 eingestellt. Mit dem bisherigen Einsatz sind alle Beteiligten, sowohl die Beschäftigten, als auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Personalabteilung und der Einsatzgebiete, sehr zufrieden. „Für uns ist das die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das wollen wir auch in Zukunft so weiterführen“, sagt Günther Hauer.

Der erste Ausbildungsdurchgang endet in einem halben Jahr. Die Personalabteilung und der Kanzler der Freien Universität, Peter Lange, müssen sich daher nun Gedanken machen, wie es für die Absolventen danach weitergeht. „Wir wollen uns auf jeden Fall dafür einsetzen, dass die Trainees übernommen werden können “, sagt Günther Hauer. „Doch auch wenn sich an der Freien Universität keine weitere Beschäftigungsmöglichkeit für die fertig ausgebildeten Trainees finden lassen sollte, profitieren sie mit einem ausgewogenen beruflichen Erfahrungshintergrund von der zweijährigen Förderung.“