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Stefanie Krebs-Pahlke feiert ihr 40jähriges Dienstjubiläum

Seit 32 Jahren ist sie Mitglied des Personalrats Dahlem

26.10.2009

Stefanie Krebs-Pahlke feiert ihr 40jähriges Dienstjubiläum
Stefanie Krebs-Pahlke feiert ihr 40jähriges Dienstjubiläum Bildquelle: Freie Universität Berlin

Ihre berufliche Laufbahn beginnt Stefanie Krebs-Pahlke 1967 beim Berliner Lette-Verein. Zweieinhalb Jahre später schließt sie hier ihre Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin ab. Ihr erster Arbeitgeber: Die Freie Universität Berlin – der sie bis heute treu geblieben ist. In diesem Jahr und diesen Tagen feiert sie ihr 40. Dienstjubiläum.

1969 fängt Stefanie Krebs-Pahlke als Chemisch-Technische Assistentin am damaligen Institut für Physikalische Chemie der Freien Universität an. 1969 ist auch das Jahr des Berliner Universitätsgesetzes: Die Ordinarienuniversität wird durch die Gruppenuniversität ersetzt, aus Fakultäten werden Fachbereiche und an die Stelle des bisherigen Rektors tritt ein auf sieben Jahre gewählter Präsident.

Während dieser Zeit engagiert sich Stefanie Pahlke-Krebs zunächst im Instituts-, später im  Fachbereichsrat. Über diese Arbeit kommt sie in Kontakt mit Gewerkschaftskollegen, die sie für den Personalrat begeistern. 1977 kandidiert sie hier das erste Mal und wird gewählt. „Nach dem Hochschulurteil des Bundesverfassungsgerichts von 1973 war die Stimmung niedergeschlagen: Die Mehrheit der Sitze in allen Universitätsgremien war durch das Hochschulurteil der Professorenschaft zugesprochen worden, alles schien bereits festgelegt zu sein, man konnte nicht mehr mitgestalten. Das war für mich der Anlass für den Personalrat zu kandidieren, da ich hierin die einzige Möglichkeit sah, doch noch irgendwie mitgestalten zu können “, erinnert sich Stefanie Krebs-Pahlke.

An ihre ersten Jahre im Amt denkt sie teilweise mit Wehmut zurück: „Damals war die Arbeit im Personalrat  viel politischer als heute. Die Personalratskandidaten, die von den Gewerkschaften aufgestellt wurden, haben sich stark in die allgemeine Politik eingemischt. Ich erinnere mich an Versammlungen auf denen es schnell um den Weltfrieden oder die Anti-Atom Bewegung ging. Einmal haben wir gemeinsam mit studentischen Gruppen überall in der Universität blaue Friedensplakate geklebt.“

Diesen Aktionismus vermisst Stefanie Krebs-Pahlke heute bei der Personalratsarbeit manchmal: „Die Verzahnung mit der großen Politik ist nicht mehr so da. Das Selbermachen, das Mitmachen ist ein wenig ins Hintertreffen geraten.“ Dafür sind in den letzten Jahren für sie als Vorsitzende des Personalrats Dahlem neue Fragestellungen und Herausforderungen hinzugekommen: „ Die Gestaltung von IT-gestützten Arbeitsabläufen, Gesundheitsförderung und Personalentwicklung sind hier einige Stichworte. Hierzu Vorstellungen im Interesse der Beschäftigten zu entwickeln und in den verschiedenen Arbeitsgruppen einzubringen ist heute ein wesentliches Merkmal der Personalarbeit.“