Freie Universität Berlin


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Qualitätsmanagement in der Internationalen Netzwerkuniversität

Expertenworkshop zur Qualitätssicherung in der Wissenschaftsförderung

05.12.2008

Zukunftskonzept "International Network University"
Zukunftskonzept "International Network University" Bildquelle: Freie Universität Berlin

Im Rahmen eines Workshops der Stabsgruppe Internationale Netzwerkuniversität diskutierten Wissenschaftsadministratoren der Freien Universität mit internationalen Experten Instrumente der Qualitätssicherung. Im Mittelpunkt standen Verfahren und Kriterien der qualitätsorientierten Förderung von Forschung, wissenschaftlichem Nachwuchs und internationalen Kooperationen, wie sie das Zukunftskonzept „International Network University“ der Freien Universität vorsieht.

Mit ihrem in der Exzellenzinitiative ausgezeichneten Zukunftskonzept „International Network University“ verfolgt die Freie Universität das Ziel, eine internationale Spitzenstellung in Forschung und Nachwuchsförderung zu sichern. Zum Auftakt veranstaltete die mit der Implementierung und dem Qualitätsmanagement betraute Stabsgruppe am 28. November einen Expertenworkshop.

Im Zentrum des Workshops standen Instrumente, Kriterien und Verfahren der Qualitätssicherung im Bereich Forschung, Nachwuchsförderung und Internationalisierung. Mit Dr. Sandra Mittag von der Evaluationsstelle der Universität Zürich, Dr. Dorothea Sturn, Leiterin der Qualitätssicherung der Universität Wien und Bernd Wächter, Direktor der Academic Cooperation Association in Brüssel, konnten drei international ausgewiesene Experten für den Workshop gewonnen werden. Gemeinsam mit den Vertretern des Zukunftskonzeptes, den Koordinatoren der Graduiertenschulen und Exzellenzclustern und weiteren Teilnehmern diskutierten sie intensiv verschiedene erprobte Modelle und innovative Ansatzpunkte für die Qualitätssicherung. Als wesentliches Ergebnis der Diskussionen stand die Erkenntnis, dass angesichts der Vielfalt an Modellen und Ansätzen die Universität maßgeschneiderte Lösungen entwickeln muss. Dabei ist gleichermaßen auf Passgenauigkeit im Hinblick auf das Fächerprofil und auf die Berücksichtigung internationaler Standards zu achten.

Die Experten bescheinigten der Freien Universität, vielversprechende Vorhaben auf den Weg gebracht zu haben, die dem internationalen state of the art im Bereich Qualitätssicherung folgen. „Für den Erfolg der Exzellenzprojekte an der Freien Universität wird es aber entscheidend sein, auch in der Qualitätssicherung einen Weg einzuschlagen, der aufbauend auf internationalen Erkenntnissen sich zu einem Markenzeichen für die Freie Universität und ihr Zukunftskonzept entwickelt“, sagte Dr. Magnus Rüde von der Stabsgruppe.