Wer erforscht die Gedächtnisbildung der Honigbiene?

Die Forschungsdatenbank der Freien Universität speichert Informationen zu mehr als 6000 Forschungsprojekten

18.10.2008

Forscherin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie  des Fachbereichs Veterinärmedizin
Forscherin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Fachbereichs Veterinärmedizin Bildquelle: David Ausserhofer

Wer forscht an der Freien Universität über die olfaktorische Gedächtnisbildung der Honigbiene? Wer befasst sich mit der Korruptionsbekämpfung im südlichen Kaukasus? Antworten auf diese Fragen finden Besucher der Forschungsdatenbank der Freien Universität.

Über 6000 abgeschlossene und laufende Drittmittelprojekte von Wissenschaftlern der Freien Universität sind dort aufgelistet. Die Datenbank speichert Drittmittelprojekte seit den 1980er Jahren und bietet eine Auflistung mit den vollständigen Angaben aller Drittmittelprojekte seit dem Jahr 2002.

Besucher können mithilfe der Suchfunktion drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte einzelner Projektleiter, Projekttypen, Einrichtungen, Mittelgeber und Kooperationspartner finden. Die Projekte können auch durch die Laufzeit- oder Schlagwortsuche selektiert werden. Zu den recherchierbaren Informationen zählen Tagungen, Reisen, Veranstaltungen, Preise und Forschungsaufträge. Teilweise sind die Einträge in englischer Sprache verfasst.

Informationen zu den Forschungsschwerpunkten der Wissenschaftler

"Die Basis für die im Internet veröffentlichten Daten ist die SAP-Forschungsdatenbank der Universität", erklärt Dr. Annette Lewerentz, die Verantwortliche für die Forschungsdatenbank. Diese Forschungsdatenbank ist in der Universitätslandschaft Deutschlands bislang einzigartig. Mehrere Hochschulen haben bereits ihr Interesse bekundet. Die SAP-Forschungsdatenbank enthält allerdings mehr Informationen als die frei zugängliche im Internet. Unter anderem zu Spenden, Gastdozenturen, Lehrstuhlvertretungen und bewilligten Fördermittelsummen der Drittmittelprojekte. Diese Informationen werden aus Datenschutzgründen nicht im Internet angezeigt und sind nur per Passwort in der SAP-Forschungsdatenbank abrufbar.

Die Datenbank im Internet schafft vor allem einen Überblick über laufende Forschungsvorhaben und über Kooperationspartner der Freien Universität. Zusätzlich zur Universiätsbibliographie, in der Publikationen von Wissenschaftlern verzeichnet sind, informiert die Forschungsdatenbank über die zahlreichen Forschungsbereiche und -schwerpunkte der Wissenschaftler.