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Werbemillionäre und Meistermacher

Fünf Gründungsprojekte im Uni-internen Businessplan-Wettbewerb ausgezeichnet

16.05.2012

Kanzler Peter Lange gratuliert den Gewinnern: Prof. Stephanie Reich (mit Baby), Thomas Strassburg, Stefan Arndt. Christof Schaffrannek (r.) berät Gründerteams und hat als Juror am internen Businessplan-Wettbewerb mitgewirkt.
Kanzler Peter Lange gratuliert den Gewinnern: Prof. Stephanie Reich (mit Baby), Thomas Strassburg, Stefan Arndt. Christof Schaffrannek (r.) berät Gründerteams und hat als Juror am internen Businessplan-Wettbewerb mitgewirkt. Bildquelle: Profund / Freie Universität Berlin
Der zweite Preis ging an das Team „Fubalytics: Alexander Bitzke (M.), René Lindner (r.)
Der zweite Preis ging an das Team „Fubalytics: Alexander Bitzke (M.), René Lindner (r.) Bildquelle: Profund / Freie Universität Berlin
Felix Daub (r.) gewinnt den dritten Platz und 200 Euro Preisgeld im internen Businessplan-Wettbewerb der Freien Universität Berlin.
Felix Daub (r.) gewinnt den dritten Platz und 200 Euro Preisgeld im internen Businessplan-Wettbewerb der Freien Universität Berlin. Bildquelle: Profund / Freie Universität Berlin
Der vierte Platz ging an die „Content-Kings 2014“ von „Farfromhomepage“: Janosch Asen (M.), Manuel Scheidegger (r.).
Der vierte Platz ging an die „Content-Kings 2014“ von „Farfromhomepage“: Janosch Asen (M.), Manuel Scheidegger (r.). Bildquelle: Profund / Freie Universität Berlin

Wie wird man Werbemillionär? Felix Daubs Idee scheint Erfolg versprechend: Sein Businessplan für eine neue Art der Werbung ist schon mehrfach ausgezeichnet worden – jetzt auch mit einem dritten Platz und 200 Euro Preisgeld im internen Businessplan-Wettbewerb der Freien Universität Berlin. Mit „Klickfilm“ können die Zuschauer künftig bei online, mobil und im Digital-TV rezipierten Filmen einzelne Objekte wie Kleidung oder Möbel direkt anklicken, um Informationen abzurufen. Nervige Werbepausen und Streuverluste für Werbetreibende werden so vermieden.

Zusammen mit vier weiteren prämierten Gründungsprojekten nahm Felix Daub die Ehrung von Peter Lange, dem Kanzler der Freien Universität, entgegen. Zuvor hatten alle fünf Teams bereits im laufenden Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg Punkte gesammelt. Doch die interne Jury wertete als zusätzliche Kriterien auch die Anwendung wissenschaftlicher Ergebnisse, Strategien zur Internationalisierung und die gesellschaftliche Relevanz der Geschäftsideen. Mit sichtlichem Vergnügen überreichte der Kanzler den Gewinnern neben Geldpreisen auch Teamtrikots mit Rückenaufdruck, die ihnen augenzwinkernd Zukunft voraussagen: „Werbemillionär 2015“ – so lautet die Prognose für Felix Daub.

"Preise als Vorschuss für künftigen Gewinn"

Von einem Happy End als „Dax-Unternehmer 2016“ darf das Gründerteam von „CNTherm“ träumen: Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe von Stephanie Reich, Professorin für Experimentalphysik an der Freien Universität Berlin, wurden mit dem ersten Platz und einem Vorschuss von 500 Euro auf „künftige Dividenden“ ausgezeichnet. CNTherm entwickelt wärmeleitende Kompositmaterialien, die Kohlenstoffnanoröhren enthalten und unter anderem sehr effektiv und preisgünstig zur Kühlung von Prozessoren und Chipsätzen eingesetzt werden können. Der zweite Preis, dotiert mit 300 Euro Preisgeld und Trikots mit dem Aufdruck „Meistermacher 2014“, ging an das Team „Fubalytics“ : Mit einer Analysesoftware für Teamsportarten und einer Internetplattform wollen die Gründer dafür sorgen, dass Amateurmannschaften ihre sportliche Leistung auf dem Platz genauso effektiv wie die Profis analysieren und verbessern können.

Der vierte Platz ging an die „Content-Kings 2014“ von „Farfromhomepage“. Sie entwickeln das weltweit erste Schnittprogramm für Web-Inhalte. Damit können die Nutzer zum Beispiel Youtube-Videos, SoundCloud-Clips, Bilder und Webseiten (aus-)schneiden, zusammen mixen und wie in einem Film bearbeiten. Auf den fünften Platz kamen die „Global Player 2014“ von „Transfair“: Ihre aktiv gemanagte Internetplattform rekrutiert, trainiert und vermittelt Studierende und Absolventen aus Entwicklungsländern, die ihre lokale Expertise zum Beispiel Forschungsinstituten, kleinen NGOs oder kleinen und mittlere Unternehmen in Industrieländern anbieten wollen.

Weitere Informationen

Profund, die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, Telefon (030) 838 73 656, E-Mail: marion.kuka@fu-berlin.de