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„Zukunft Erde“ - aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins fundiert erschienen

Wie können wir kommenden Generationen ein lebenswertes Dasein sichern? Forscherinnen und Forscher der Freien Universität wagen einen Blick in die Zukunft

10.05.2012

fundiert - das Wissenschaftsmagazin der Freien Universität Berlin
fundiert - das Wissenschaftsmagazin der Freien Universität Berlin Bildquelle: Unicom

Eine Herausforderung unserer Zeit – vielleicht die größte – besteht darin, so zu leben, dass wir die Erde erhalten und nicht zerstören. Was ist hierfür zu tun? Auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene tun sich viele Fragen auf. Fundiert sprach mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität über mögliche Szenarien und Perspektiven.

„Erneuerbare Energien“ wecken die Hoffnung, Energie mit Rücksicht auf die Umwelt erzeugen zu können. Welche entscheidende Rolle Deutschland dabei spielt, erörtern der Gründungsdirektor der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Martin Jänicke, die amtierende Leiterin Miranda Schreurs, der Meterologe Ulrich Cubasch und der Osteuropa-Experte Behrooz Abdolvand.

Die aktuelle fundiert-Ausgabe nimmt zudem Forschungsprojekte zu weiteren lebenswichtigen Ressourcen in den Blick: Geowissenschaftler erklären, wie die wertvolle Ressource Wasser effektiver genutzt werden kann, und Pflanzenforscher zeigen, wie sie mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten. 

Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt. Vor allem in asiatischen Ländern entstehen sogenannte Megacities. Wie in den Millionenstädten die Balance zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit im Bereich der Verkehrspolitik gelingen könnte, untersuchen die Geografen Gerhard O. Braun und Matthias Kracht mit einem Projekt in der chinesischen Megacity Hefei.

Wie werden die Menschen künftig miteinander kommunizieren? Wissenschaftler der Freien Universität forschen am Internet von morgen. Eine Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe untersucht, wie Science und Fiction die Vision von der Reise in den Weltraum vorantrieben.

Mitglieder des Forschungsverbundes desiguALdades und der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Irwin Collier erklären, warum die Herstellung von Mobiltelefonen und die Nutzung von Biokraftstoffen die Umwelt  und soziale Strukturen in Lateinamerika und Afrika zerstören. Und sie sagen, was für die künftige Weltwirtschaft von besonderer Bedeutung ist. Die Ethnologin Britta Rutert untersucht das Wissen zu Medizinalpflanzen in Südafrika und dessen globaler Vermarktung.

Warum sich Christen, Juden und Moslems wieder an ihre gemeinsamen Wurzeln erinnern sollten, erläutern der Soziologe Harald Wenzel und die Islamwissenschaftlerin Sabine Schmitdke.

Zwei Initiativen der Freien Universität, die „Schüleruni Nachhaltigkeit + Klimaschutz“ und die Hochschultage „Sustain it!“ zeigen, dass auch Verbraucher Experten für Nachhaltigkeit sein können. fundiert hat Teilnehmende und Initiatoren der beiden Veranstaltungsreihen gefragt, warum und wie sie sich für Nachhaltigkeit einsetzen.

Die Expertise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freien Universität ist auch in der Politik gefragt: Zwei Professorinnen und vier Professoren gehören zum Expertenkreis, den Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit dem von ihr initiierten Projekt „Zukunftsdialog“ berufen hat.

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