Freie Universität Berlin


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Renommierter Physiker Piet Wibertus Brouwer nimmt Ruf für Alexander-von-Humboldt-Professur an

Wissenschaftler forscht zur "Theorie der kondensierten Materie"

24.11.2008

Der renommierte Physiker Piet Wibertus Brouwer wechselt an die Freie Universität Berlin.
Der renommierte Physiker Piet Wibertus Brouwer wechselt an die Freie Universität Berlin. Bildquelle: privat

Der theoretische Physiker Prof. Piet Wibertus Brouwer nahm den Ruf im Rahmen der bundesweit neun erstmals vergebenen Alexander-von-Humboldt-Professuren an. Sie sind jeweils mit bis zu fünf Millionen Euro dotiert.

Die Alexander-von-Humboldt-Professuren sollen den Hochschulen die Chance eröffnen, renommierten Wissenschaftlern konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten. Die Professur soll es den Wissenschaftlern ermöglichen, fünf Jahre an deutschen Hochschulen zu forschen.

Mitte 2009 kommt Piet Wibertus Brouwer, Theoretischer Festkörperphysiker, an die Freie Universität Berlin. Er gilt in seiner Disziplin als einer der produktivsten und wichtigsten Köpfe. Brouwer erforscht aktuelle Themen der Festkörpertheorie und des Quantentransports an der Schnittstelle der Quantenwelt und der klassischen Welt. Unter seiner Federführung soll ein Zentrum für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin entstehen, das Dahlem Center for Complex Quantum Systems.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte und von der Alexander von Humboldt-Stiftung verliehene Preis ist der höchstdotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland.