World University Ranking 2008: Freie Universität beste deutsche Universität in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Aufstieg auf den vierten Platz im Gesamtranking unter deutschen Universitäten

20.10.2008

Philologische Bibliothek
Philologische Bibliothek der Freien Universität Bildquelle: Freie Universität / Ausserhofer

Das Ranking 2008 des Times Higher Education bestätigt die herausragende Position der Freien Universität. Mit Spitzenpositionen in den Fächergruppen Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften und einer Verbesserung auf den vierten Rang in der Gruppe der deutschen Universitäten konnte die Freie Universität die Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre fortsetzen.

Die Geisteswissenschaften haben nicht nur ihren ersten Platz unter den deutschen Universitäten behauptet, sondern sie sind auch im internationalen Vergleich im Spitzenfeld vertreten. Unter den europäischen Universitäten ist die Fächergruppe der Freien Universität nach Oxford und Cambridge auf Rang drei, in der Weltrangliste liegt die Freie Universität auf Platz 24. Auch in den Sozialwissenschaften liegt die Freie Universität unter den deutschen Universitäten auf Platz eins (Rangliste Welt: 62, Rangliste Europa: 16). In den Naturwissenschaften nimmt die Freie Universität unter den deutschen Universitäten den 5. Platz ein (Rangliste Welt: 82, Rangliste Europa: 25). Mit Rang 137 im Gesamtranking hat die Freie Universität ihre Position im Vergleich zum Vorjahr um 9 Punkte verbessern können. Sie ist, nach der Universität Heidelberg, der TU München und der LMU, die vierte deutsche Universität, die im Ranking platziert wird.

Professor Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin, zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Das World University Ranking belegt, dass die Freie Universität nicht nur unter den deutschen Universitäten, sondern auch im internationalen Vergleich zum Spitzenfeld gehört. Unsere Platzierung im internationalen Vergleich bestätigt die Ergebnisse des Exzellenzwettbewerbs. Besonders erfreulich ist, dass mit dem aktuellen Ranking alle drei großen Berliner Universitäten erstmals unter den Top 200 platziert sind. Dieser Erfolg spiegelt die enorme Leistungsfähigkeit der Berliner Universitäten wider. Diese gilt es für die Zukunft zu erhalten und zu stärken. Die Politik sollte deshalb die über Deutschland hinausgehende Bedeutung und Strahlkraft der Berliner Wissenschaftslandschaft anerkennen und bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen eine finanzielle Absicherung der Universitäten garantieren. Die Leistungsfähigkeit der Hochschulen muss in vollem Umfang erhalten werden."

Weitere Informationen

Der Artikel ist eine gekürzte Fassung der Pressemitteilung der Freien Universität Berlin Nr. 304/2008 vom 13.10.2008.