Freie Universität Berlin


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„Immer noch berührt und gerührt!“

Dank des ehemaligen Kanzlers Peter Lange für die Abschiedsfeier und Geschenke

06.03.2016

Im Dezember wurde Peter Lange von den Beschäftigten der Freien Universität verabschiedet. Die Feier fand im Max-Kade-Auditorium im Henry-Ford-Bau statt.
Im Dezember wurde Peter Lange von den Beschäftigten der Freien Universität verabschiedet. Die Feier fand im Max-Kade-Auditorium im Henry-Ford-Bau statt. Bildquelle: Michael Fahrig

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ wusste schon Udo Jürgens in den 70er Jahren. Auch wenn er sich kein Motorrad und keinen Lederdress zugelegt hat, wie der damals besungene Rentner: Mit 66 Jahren ist für Peter Lange „noch lang noch nicht Schluss“. Der ehemalige Kanzler der Freien Universität bleibt für „seine“ Hochschule auch im Ruhestand aktiv: Als stellvertretender Vorsitzender der Ernst-Reuter-Gesellschaft und als Vorstand der Otto-Klung-Stiftung, die gemeinsam mit der Dr. Wilhelmy-Stiftung den Klung-Wilhelmy-Wissenschaftspreis im jährlichen Wechsel an herausragende junge Physiker und Chemiker vergibt. Pünktlich nach 66 Tagen schickt Peter Lange Post aus dem Ruhestand: eine ganz persönliche Danksagung und – wie sollte es anders sein – ein Aufruf zum unermüdlichen Einsatz für die Universität in jedem Alter.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

auch nach 66 Tagen „nicht mehr arbeiten“ bin ich mental noch nicht ganz im Ruhestand angekommen. Der Übergang dauert wohl einige Zeit, wobei die Annehmlichkeiten doch stark den Freuden eines Urlaubs ähneln und mir daher vertraut erscheinen, – nur eben ein bisschen länger andauern. Gleichzeitig ist es so, dass ein Teil der Geschenke, die mir den Eintritt in den Ruhestand versüßt haben, fast verzehrt ist – Klartext: Der Vorrat an Pralinen und Schokolade ist nahezu weg. Das macht mir deutlich, dass die Übergangssituation dem Ende zugeht. Durch den stetigen Verzehr eines Teils der Aufmerksamkeiten zu meinem Abschied sind mir die vielen Geschenke, die bleiben werden, noch bewusster geworden. Die Briefe, extra angefertigten Geschenke, persönlichen Ansprachen, Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse bis hin zu der Reise nach Wien und der grandiosen Feier im Henry-Ford-Bau mit der Einspielung des „Verwaltungsliedes“ – all das war für mich überwältigend. Wie Sie meinen Abschied gestaltet und damit meine Arbeit gewürdigt haben, hat mich sehr, sehr gefreut. Immer noch bin ich berührt und gerührt. Ganz tief empfundenen Dank an Sie alle!

Herzlichst, Ihr
Peter Lange

PS: Natürlich freue ich mich darauf, Sie alle spätestens mit Ihrem Übergang in das Rentner- beziehungsweise Pensionärsleben in die Aktivitäten unserer Ernst-Reuter-Gesellschaft einbinden zu können, in der ich nun meine Vorstandsaufgaben verstärkt wahrnehmen werde.