Freie Universität Berlin


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Austausch des Wissens

500 DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten aus 87 Ländern trafen sich an der Freien Universität

23.07.2015

Selfie dreier DAAD-Stipendiatinnen vor dem Henry-Ford-Bau der Freien Universität.
Selfie dreier DAAD-Stipendiatinnen vor dem Henry-Ford-Bau der Freien Universität. Bildquelle: Michael Jordan
Fast 500 DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten aus naturwissenschaftlichen Fächern und der Medizin waren der Einladung an die Freie Universität gefolgt.
Fast 500 DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten aus naturwissenschaftlichen Fächern und der Medizin waren der Einladung an die Freie Universität gefolgt. Bildquelle: Michael Jordan
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen aus 87 Ländern und halten sich derzeit über ein DAAD-Programm in Deutschland auf.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen aus 87 Ländern und halten sich derzeit über ein DAAD-Programm in Deutschland auf. Bildquelle: Michael Jordan

Unter dem Motto „Wie gesund ist die Welt – Bilanz und Perspektiven“ hatte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) seine derzeit in Deutschland studierenden und forschenden Stipendiaten aus den Naturwissenschaften und der Medizin nach Berlin eingeladen. Gastgeberin für die fast 500 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die teilweise mit ihren Familien angereist waren, war die Freie Universität. Präsident Professor Peter-André Alt und der Vizepräsident des DAAD Professor Joybrato Mukherjee begrüßten die Stipendiaten.

Sie seien an der Freien Universität in guter Gesellschaft, sagte Präsident Alt: „Mit rund 7.000 internationalen Studierenden und Promovierenden aus mehr als 130 Staaten, 14 Prozent internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der höchsten Zahl von Humboldt- und DAAD-Stipendiaten unter allen deutschen Universitäten gilt die Freie Universität zu Recht als internationale Universität.“

Er unterstrich die Gemeinsamkeiten zwischen beiden Einrichtungen: „Wie der Deutsche Akademische Austauschdienst möchte auch die Freie Universität einen Beitrag zum Wissenstransfer leisten. Dieser Transfer wird erst durch den Austausch von Informationen und den Austausch von Menschen möglich. Gerade im akademischen Bereich brauchen wir den Austausch von Ideen – nur so können wegweisende Impulse für die technische, medizinische, wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Entwicklung von Hochschulen ausgehen.“

Vom Glück in der Welt

Den Einführungsvortrag mit dem Titel „Wie glücklich ist die Welt – Perspektiven der Glücksforschung“ hielt Psychologieprofessor Michael Eid von der Freien Universität. Er beleuchtete die Frage, ob Glück eine Folge von Umständen oder ein Persönlichkeitszug sei und berichtete, was die Forschung der vergangenen 30 Jahre zu dem Thema ergeben habe. Musikalisch untermalt wurde die Eröffnung durch den Schweizer Harfenisten Joel Phillippe von Lerber, auch er  DAAD-Stipendiat.

Wissenschaustausch

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten setzten sich über das Wochenende in thematischen Workshops mit aktuellen Forschungsergebnissen und Themenstellungen zum Veranstaltungsthema „Wie gesund ist die Welt – Bilanz und Perspektiven“ auseinander. Zu den Workshops stießen jeweils Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität aus den entsprechenden Fach- und Forschungsbereichen.

Ziel des dreitägigen Treffens war es, neben dem fachlichen Austausch auch den persönlichen zu fördern – getreu dem DAAD-Motto „Wandel durch Austausch“. Dazu luden großzügige Kaffeepausen ein, in denen Gespräche etwa mit den Ländersachbearbeitern vom DAAD geführt werden konnten, aber auch Abendessen oder eine Disko.

Das Berliner Treffen an der Freien Universität war eines von insgesamt fünf Treffen, das der DAAD für seine ausländischen Stipendiaten in Deutschland organisiert hat. Die anderen Zusammenkünfte fanden in Jena, München, Mannheim und Bremen statt.