„Profiteure der Angst: Warum wächst der Populismus in Europa?“

In der Reihe „Wissenschaft trifft Politik“ diskutieren am 29. Juni Experten der Freien Universität Berlin mit Politikern

16.06.2015

Die Angst vor fremden Kulturen nährt populistische Ansichten. Unter der Überschrift „Profiteure der Angst: Warum wächst der Populismus in Europa?“ diskutieren Wissenschaftler der Freien Universität mit Politikern.
Die Angst vor fremden Kulturen nährt populistische Ansichten. Unter der Überschrift „Profiteure der Angst: Warum wächst der Populismus in Europa?“ diskutieren Wissenschaftler der Freien Universität mit Politikern. Bildquelle: Picture Alliance / Schwarwel

In der gesamten EU haben populistische Parteien bei der jüngsten Europawahl Stimmen hinzugewonnen. In Deutschland erstarkte die AfD und entwickelte sich die „Pegida“-Bewegung, in Großbritannien wird die Brexit-Debatte im Wesentlichen von UKIP vorangetrieben, und in Frankreich wird Marine Le Pen als zukünftige Präsidentin gehandelt. Populistische Forderungen sind kein randständiges Phänomen mehr. Worauf basiert der Erfolg der Populisten? Warum scheuen viele Parteien die inhaltliche Auseinandersetzung darüber? Kann europäischer Populismus und Re-Nationalisierung auch eine Chance für Europa darstellen? Zur Diskussion über diese Fragen laden die Freie Universität, der Tagesspiegel und die Schwarzkopf-Stiftung zu einer neuen Podiumsdiskussion im Rahmen unserer Reihe „Wissenschaft trifft Politik“ ein. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung bis 23. Juni an einladung@fu-berlin.de, Stichwort „Wissenschaft trifft Politik“, gebeten.

Die Veranstaltung findet statt am

  • Montag, 29. Juni, um 18.30 Uhr
  • im Großen Saal des Tagesspiegels, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin

und wird von Gerd Appenzeller, Berater der Chefredaktion, moderiert.

Auf dem Podium sitzen

  • Nick Pickard, Gesandter des Vereinigten Königreichs
  • Claudia Roth, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
  • Prof. Dr. Hajo Funke, Freie Universität Berlin, Politikwissenschaftler und Extremismusforscher
  • Prof. Dr. Markus Tiedemann, Freie Universität Berlin, Philosophie-Professor und Experte für die ethische Orientierung von Jugendlichen

Anmeldung bitte bis 23. Juni an einladung@fu-berlin.de, Stichwort „Wissenschaft trifft Politik“. Die Kartenvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldung.

Weitere Informationen

Die Kartenvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldung.

Diskussionsreihe „Wissenschaft trifft Politik“

Die Diskussionsreihe ist im Frühjahr 2013 gestartet. Sie ist auf Anregung der Freien Universität Berlin entstanden und wird von ihr, dem „Tagesspiegel“ und der „Schwarzkopf Stiftung Junges Europa“ gemeinsam veranstaltet. Die Freie Universität will mit der Reihe an ihre lange Tradition als politisches Diskussionsforum anknüpfen.

Bisherige Veranstaltungen