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Sport, Spaß und Spitzenleistungen

Der erste Campus Run der Freien Universität war ein voller Erfolg

23.04.2015

Ready, steady, go! Als erstes starteten in der Otto-von-Simson-Straße die Dreikilometer-Läuferinnen und -Läufer sowie Walker. Unter ihnen waren auch viele Familien.
Ready, steady, go! Als erstes starteten in der Otto-von-Simson-Straße die Dreikilometer-Läuferinnen und -Läufer sowie Walker. Unter ihnen waren auch viele Familien. Bildquelle: Michael Fahrig
Warten auf das Startsignal: Die meisten Läuferinnen und Läufer hatten sich für die Zehnkilometer-Strecke angemeldet.
Warten auf das Startsignal: Die meisten Läuferinnen und Läufer hatten sich für die Zehnkilometer-Strecke angemeldet. Bildquelle: Michael Fahrig
Nur noch ein paar Meter: Der Zieleinlauf in der Habelschwerdter Allee 45 war für viele Läuferinnen und Läufer wohl das Highlight des Campus Run.
Nur noch ein paar Meter: Der Zieleinlauf in der Habelschwerdter Allee 45 war für viele Läuferinnen und Läufer wohl das Highlight des Campus Run. Bildquelle: Michael Fahrig
Die Laufroute führte auch durch die Fabeckstraße, am Neubau für die Kleinen Fächer entlang.
Die Laufroute führte auch durch die Fabeckstraße, am Neubau für die Kleinen Fächer entlang. Bildquelle: Michael Fahrig
Durchs grüne Dahlem joggen: Die Laufstrecken führten unter anderem durch die vielen Parks auf dem Campus.
Durchs grüne Dahlem joggen: Die Laufstrecken führten unter anderem durch die vielen Parks auf dem Campus. Bildquelle: Michael Fahrig

Mehr als 700 Frauen, Männer und Kinder durchquerten am vergangenen Sonntag beim ersten Volkslauf der Freien Universität Berlin die Dahlemer Parks und Straßen – und das bei schönstem Wetter! Nach einer Etappe von drei, fünf oder zehn Kilometern wurden die Läuferinnen und Läufer sowie Walkerinnen und Walker im Ziel mit Jubelrufen, Gute-Laune-Musik sowie Getränken und Obst zur Stärkung empfangen.

Die Laufbegeisterten, die sich am Sonntagmorgen vor der sogenannten Rost- und Silberlaube der Freien Universität zum ersten Campus Run einfanden, waren bunt gemischt: „Alte Hasen“ und „Laufprominenz“ waren ebenso vertreten wie Hobbyläufer und Familien.

Unter den Profis waren etwa die erfolgreichen Läuferinnen Victoria Brandt – Tochter der Berlin-Marathon-Gewinnerin von 1977, Angelika Brandt – und Nadia Dagher, eine der Top-Athletinnen des Sport-Club Charlottenburg e. V. (SCC). Horst Milde, der Begründer des Berlin-Marathons und Alumnus der Freien Universität war gemeinsam mit seinem Sohn Mark gekommen, um die Sportler vom Rand aus anzufeuern. Mark Milde ist heute sportlicher Direktor des Berlin-Marathons und -Halbmarathons.

Freizeitläuferin Tanja Seelbinder lief die Dreikilometer-Strecke zusammen mit ihren sechs- und neunjährigen Söhnen Linus und Lukas. Bereits 20 Minuten vor dem Start stand Linus ganz hibbelig an der Startlinie in der Otto-von-Simson-Straße. „Mama, ich warte aber nicht auf dich“, erklärte er seiner Mutter kurz vor dem Startsignal – und ließ sie auf der Strecke bald hinter sich.

Gelobt wurden „die schönen Routen“ und „die tolle Organisation“

Mitarbeiter der Hochschule nahmen ebenfalls aktiv an der Veranstaltung teil. Steffen Hofmann vom Hochschulrechenzentrum ZEDAT forderte sich gleich doppelt heraus, indem er erst mit seinem siebenjährigen Sohn Henning die Dreikilometer-Route lief und anschließend noch gemeinsam mit seinem Bruder Andreas den Zehnkilometer-Lauf absolvierte, der eine halbe Stunde später begann. Die Ziellinie überquerten die Brüder sogar zeitgleich.

Die mit Abstand meisten Läufer versuchten sich an der längsten der drei Strecken, die zur Auswahl standen. Eng war es aber nur zu Beginn der Route, bereits am Henry-Ford-Bau hatte sich die Gruppe entzerrt. „Größere Verletzungen blieben zum Glück aus“, sagt Maren Schulze von der Zentraleinrichtung Hochschulsport, die an der Organisation des Campus Run beteiligt war. Ein, zwei Läufer seien zwar gestürzt, konnten jedoch mit aufgeschürften Knien weiterlaufen.

Die Reaktionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Lauf waren sehr positiv. Gelobt wurden „die schöne Laufstrecke“, „die gute Organisation“ und „die vielen gut gelaunten Streckenposten“. Dank der Hilfe der rund 65 Freiwilligen sowohl an der Strecke als auch bei der Koordination und Betreuung im Start- und Zielbereich habe der Ablauf sehr gut funktioniert, bestätigen die Organisatoren. Bis 30 Minuten vor dem ersten Start konnten noch 50 Läufer nachgemeldet und mit Startnummern und Transpondern ausgestattet werden.

Drei Kilometer in weniger als einer Viertelstunde

Unter den Dreikilometer-Läufern war Sebastian Huhn der schnellste: Er überquerte schon nach 13 Minuten und 7 Sekunden die Ziellinie. Als erste Läuferin folgte Monica Camposeo nach nur 16 Minuten und 40 Sekunden. Mit 18 Minuten und 24 Sekunden kam Florian Warkus als schnellster Teilnehmer des Fünfkilometer-Laufs ins Ziel. Victoria Brandt war bei dieser Strecke mit 20 Minuten und 24 Sekunden die schnellste weibliche Teilnehmerin. Über die Zehnkilometer-Distanz sicherten sich Paul Pascal Scheub mit 37 Minuten und 40 Sekunden sowie Nadia Dagher mit 38 Minuten und 50 Sekunden die ersten Plätze. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Zeiten in den Ergebnislisten online ansehen und eine persönliche Urkunde ausdrucken.

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"Hier entlang, bitte!" Die Streckenposten wiesen den Läuferinnen und Läufern den Weg über den Campus.
"Hier entlang, bitte!" Die Streckenposten wiesen den Läuferinnen und Läufern den Weg über den Campus. Bildquelle: Marina Kosmalla
Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Campus Run mit Jörg Förster, dem Leiter des Hochschulsports (li.), und Matthias Dannenberg, dem Vizekanzler der Freien Universität.
Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Campus Run mit Jörg Förster, dem Leiter des Hochschulsports (li.), und Matthias Dannenberg, dem Vizekanzler der Freien Universität. Bildquelle: Michael Fahrig
Bei schönstem Laufwetter war die Stimmung auf dem Campus der Freien Universität ausgezeichnet.
Bei schönstem Laufwetter war die Stimmung auf dem Campus der Freien Universität ausgezeichnet. Bildquelle: Michael Fahrig
Das nächste Lauf-Event schon im Blick: Am 12. Juni will die Freie Universität Berlin beim Berliner Firmenlauf ihren zweifachen Titel als teilnehmerstärkste Einrichtung verteidigen.
Das nächste Lauf-Event schon im Blick: Am 12. Juni will die Freie Universität Berlin beim Berliner Firmenlauf ihren zweifachen Titel als teilnehmerstärkste Einrichtung verteidigen. Bildquelle: Michael Fahrig

Im Zielbereich in der Habelschwerdter Allee war die Stimmung nicht nur wegen des sonnigen Wetters hervorragend. Nach dem Lauf konnten die Läufer sich am Zelt des Hochschulsports die Beine massieren lassen und sich an einem anderen Stand in Sachen Laufschuhe beraten lassen. Das Studentenwerk sorgte mit Getränken und Bratwürsten für das leibliche Wohl von Zuschauern und Laufbegeisterten.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

Mit Blick auf das nächste Lauf-Event konnten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freien Universität gleich vor Ort bei der Geschäftsstelle für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) für den Firmenlauf am 12. Juni anmelden. Als Ansporn war der Pokal für die teilnehmerstärkste Einrichtung mitgebracht worden, den die Hochschule bereits zweimal in Folge ergattern konnte und dieses Jahr natürlich wieder verteidigen will.

„Im Großen und Ganzen hat alles sehr gut geklappt“, sagt Maren Schulze. „Wenn eine Veranstaltung dieser Art zum ersten Mal organisiert wird, dann gibt es natürlich ein paar Baustellen, an denen gearbeitet werden muss.“ Doch könne man jetzt auf Erfahrung zurückgreifen, wo im Vorfeld noch viele Unbekannte gewesen seien. „Wichtig ist, dass es für die Sportler ein gutes Erlebnis ist, und das haben wir geschafft.“

Was sich im nächsten Jahr mit Sicherheit ändern werde, sei die Zeitmessung, sagt Schulze. Bei diesem Lauf wurde die Bruttozeit der Läufer gestoppt, das heißt, die Zeit lief für alle Läufer ab dem Startsignal. „Aber da das Feld überschaubar war, sind keine großen Zeitdifferenzen entstanden.“ Für kommendes Jahr solle es einen Messpunkt am Start und am Ziel geben, sodass die Laufzeit jedes Läufers individuell gemessen werde, sobald er die Startlinie überquert.

Ins Leben gerufen und organisiert wurde der Campus Run von den Mitarbeitern des Hochschulsports der Freien Universität. Die Planung für 2016 habe im Prinzip schon begonnen, sagt Schulze. Lauftrainer und Mitorganisator Heiko Schilff sei gedanklich schon dabei, die Strecke zu optimieren und gegebenenfalls zu variieren. „Die praktische Arbeit beginnt in den kommenden Monaten“, sagt Maren Schulze. Dann geht es darum, die Strecke festzumachen sowie den Termin festzulegen und bei der zuständigen Behörde anzumelden.“

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Weitere Informationen

14. Berliner Firmenlauf am 12. Juni

Der nächste Lauf kommt bestimmt! Am 12. Juni findet der 14. Berliner Firmenlauf statt. Die Freie Universität will auch dieses Jahr wieder den Pokal für die teilnehmerstärkste Einrichtung gewinnen und freut sich deshalb über viele Anmeldungen. Alle Teilnehmer der Freien Universität erhalten für den Lauf ein hochwertiges T-Shirt im Coporate Design der Hochschule. Für die rechtzeitige Bestellung der Laufshirts ist es notwendig, unter der Angabe der gewünschten Laufshirtgröße und der beigefügten Anmeldebestätigung für den Firmenlauf bis zum 28. April an die Geschäftsstelle BGM zu schreiben.

Zeit und Ort

  • 12. Juni 2015, ab 19.30 Uhr
  • Start: Brandenburger Tor auf der Ebertstraße
  • Ziel: Straße des 17. Juni (am Sowjetischen Ehrenmal)
  • Streckenlänge: zirka 6 Kilometer

Teilnahme-Möglichkeiten

  • Laufen, Walken, Skaten, Einrad fahren, Handbike fahren, Rollstuhlfahren
  • Online-Anmeldung zum Firmenlauf 2015 bis 31. Mai möglich (bei der Anmeldung bitte als Einrichtung „Freie Universität Berlin“ angeben)
  • Die Teilnahmegebühr von maximal 17 Euro muss im Voraus von den Teilnehmern bezahlt werden und wird auf Antrag nach dem Lauf erstattet.

Vorbereitungskurse des Hochschulsports

Die Vorbereitungskurse für Läufer und Skater sind für teilnehmende Beschäftigte der Freien Universität kostenlos. Die Anmeldung für die Kurse ist ab dem 30. März über die Homepage des UniSports möglich.