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Ausgezeichnet ins Ausland

Mit einem Ernst-Reuter-Stipendium brechen auch in diesem Jahr wieder fünf Studierende der Freien Universität für ein Jahr ins Ausland auf

08.08.2014

Kanzler Peter Lange sowie Gesa Heym-Halayqa und Günter Schepker vom Referat „Internationale Studierendenmobilität“ (Mitte) gratulieren den Stipendiaten René Saitenmacher, Timur Ohloff, Lena Schneider (v.l.), Jakob Münch und Eren Özer (v.r.).
Kanzler Peter Lange sowie Gesa Heym-Halayqa und Günter Schepker vom Referat „Internationale Studierendenmobilität“ (Mitte) gratulieren den Stipendiaten René Saitenmacher, Timur Ohloff, Lena Schneider (v.l.), Jakob Münch und Eren Özer (v.r.). Bildquelle: Freie Universität Berlin

Seit 15 Jahren vergibt die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Freien Universität Berlin Stipendien. Gefördert werden besonders qualifizierte Studierende, die sich für ein Direktaustauschprogramm der Freien Universität beworben haben. Sie erhalten ein Stipendium für einen Studienaufenthalt an einer ausländischen Partnerhochschule der Freien Universität.

Mathematik- und Informatikstudent René Saitenmacher studiert seit dem Wintersemester 2012/13 an der Freien Universität. Er wird mit einem Ernst-Reuter-Stipendium an die University of California in Berkeley gehen, um dort „Algebra, diskrete Mathematik und Logik, sowie Philosophie“ zu studieren.Für das Jahr in den USA hat er sich ein klares Ziel gesetzt: „Ich werde neugierig sein! Ich sehe vor allem die Chance, Neues zu entdecken“, sagt René Saitenmacher. Abseits des Studienverlaufsplans seines Bachelor-Studiums will er auch fachfremde Kurse besuchen.

Neues entdecken und eigene Ziele verfolgen

Auch Timur Ohloff vom John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität kann im nächsten Jahr die USA hautnah erleben. „Während meines Auslandsaufenthaltes an der Duke University möchte ich meinen Blick für innen- und sozialpolitische Konflikte in Nordamerika schärfen“, sagt Ohloff. In Durham, North Carolina, wird er sich mit „American Politics, American Party System, Electoral Process and Campaigning“ beschäftigen. „Durch das Stipendium kann ich im Anschluss an das akademische Auslandsjahr noch ein Praktikum in Washington, D.C., absolvieren”, sagt der frisch gebackene „Reuterianer“ Timur Ohloff.

Auch Jakob Münch, der seit 2012 Physik an der Freien Universität studiert, blickt dem Auslandsaufenthalt erwartungsfroh entgegen: „In meiner Zeit an der University of California in Santa Barbara will ich die Gelegenheit nutzen, einen Einblick in einige derjenigen Gebiete der Physik zu bekommen, die in meinem bisherigen Studienverlauf bisher noch unberücksichtigt geblieben sind.“

Auch jenseits der Hörsäle bietet das Stipendiaten-Programm große Chancen

In Amerika werde er sich einen Einblick in die Biophysik, die medizinische Physik und die Festkörperphysik verschaffen. Doch auch jenseits der Hörsäle bietet das Stipendiaten-Programm große Chancen. „Selbstverständlich reizen mich die USA nicht nur als Wissenschaftsstandort, vielmehr freue ich mich auch darauf, den Südwesten des Landes zu entdecken“, so Münch.

Neben dem Mathematiker Saitenmacher, Physiker Münch und Nordamerikanistik-Student Ohloff sind auch Eren Özer, der Englische Philologie und Sozialkunde auf Lehramt studiert, und Lena Schneider, die im Studiengang Politikwissenschaften eingeschrieben ist, in diesem Jahr mit dem Stipendium ausgezeichnet worden.

Die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer & Ehemaligen der Freien Universität Berlin vergibt das Stipendium jährlich an ausgewählte Studierende, die sich für einen Direktaustauschplatz beworben haben. Bei der Auswahl spielen auch die Persönlichkeit der Bewerber und ihre Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt eine Rolle.

Mit der Aufnahme in die Familie der „Reuterianer“ eröffnen sich den Stipendiaten viele Möglichkeiten: Sie lernen Ehemalige der Freien Universität kennen, die Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Deshalb freut sich René Saitenmacher auch schon auf die Zeit nach dem Austausch: Dann werde er Teil einer Gruppe von Studierenden sein, die das Ausland zusammengebracht hat und die sich der Freien Universität verbunden fühlen.

Die Ernst-Reuter-Gesellschaft

Die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer & Ehemaligen der Freien Universität Berlin e.V.ist seit ihrer Gründung 1954 der zentrale Förderverein der Freien Universität. Der Name des Vereins verweist auf den ersten Regierenden Bürgermeister Westberlins, Ernst Reuter, der zur Gründung der Freien Universität einen wichtigen Beitrag leistete.

Neben der Förderung von Studierenden, wie etwa mit dem Ernst-Reuter-Stipendium, steht die Unterstützung von Forschung und Lehre im Mittelpunkt des Fördervereins.

Der gemeinnützige Verein hat über 5.000 Mitglieder und vernetzt Alumni und aktuelle Studierende der Freien Universität.