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Ukraine, DDR, Afghanistan

Die Lange Nacht der Wissenschaften am 10. Mai vermittelt Besuchern in zahlreichen Veranstaltungen Einblick in aktuelle politische Debatten

23.04.2014

Auch in diesem Jahr zur Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Mai wird die Rostlaube an der Habelschwerdter Allee 45 illuminiert sein.
Auch in diesem Jahr zur Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Mai wird die Rostlaube an der Habelschwerdter Allee 45 illuminiert sein. Bildquelle: Freie Universität Berlin

Täglich spitzt sich die Situation in der Ukraine zu. Nach wochenlangen Protesten im vergangenen Winter und dem Sturz Präsident Janukowitschs folgte die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland. Jetzt kommt es im Osten der Ukraine zu immer gewaltsameren Protesten mit der Forderung zum Anschluss an Russland. Städte im Osten des „Landes am Rande Europas“ werden von prorussischen Milizen kontrolliert, auch der Friedensfahrplan aus Genf bringt keine Entspannung. Über das „Pulverfass Ukraine“ und andere politische Brennpunkte können sich Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Mai im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Filmen an der Freien Universität informieren.

Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Henry-Ford-Bau in der Garystraße 35-37 über die jüngsten Ereignisse in der Ukraine. Wer demonstriert gegen wen und wofür? Welche Rolle spielen dabei ultranationalistische und rechtsextreme Kräfte? Und wie nehmen Russland und die Europäische Union Einfluss auf die Lage? Diese und weitere Fragen stehen bei der Diskussion am 10. Mai von 17.00 bis 19.00 Uhr im Vordergrund (s. Programmheft, S. 73).

Politik zum Anfassen

„Alte Akten, neue Einsichten“ – unter diesem Titel lädt der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität ebenfalls in die Garystraße 35 zu einer Premiere ein: Zum ersten Mal werden Mitarbeiter der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) Besuchern Einblicke in die mühsame Rekonstruktion zerrissener Stasi-Unterlagen gewähren. Geboten wird ein abendfüllendes Vortrags-, Diskussions- und Filmprogramm (s. Seite 95 im Programmheft).

Von 20 Uhr an wird im Henry-Ford-Bau „Vorsicht zerbrechlich!“ gewarnt. Bei der Podiumsdiskussion diskutiert der stellvertretende Leiter des Arbeitsstabs Afghanistan und Pakistan im Auswärtigen Amt, Erik Kurzweil, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ der Freien Universität über fragile Staatengebilde und die Herausforderung (s. Seite 72, Programmheft).

Weitere Informationen

Lange Nacht der Wissenschaften an der Freien Universität

  • Samstag, 10. Mai 2014, 17.00 bis 0.00 Uhr

  • Vorverkauf: Karten für die Lange Nacht der Wissenschaften sind ab dem 24. April 2014 bei allen Fahrscheinverkaufsstellen, DB Service Stores, Kundenzentren und Fahrscheinautomaten der Berliner S-Bahn und der BVG erhältich. Karten können auch Online und über Eventim bestellt werden.
  • Tickets und Preise: Erwachsene: 14 Euro, ermäßigt neun Euro. Familienticket (bis max. 5 Personen, davon bis zwei Erwachsene und mindestens ein Kind; Kinder bis 18 Jahre): 27 Euro. Late-Night-Tickets an den Abendkassen ab 22.00 Uhr: sechs Euro. Schülergruppentickets (Mindestbestellmenge 7 Tickets): 5 Euro. Der Eintritt ist für Kinder bis 6 Jahre frei.

Programmhefte mit Veranstaltungen an der Freien Universität können im Internet heruntergeladen werden. Das vollständige Programm zur Langen Nacht finden Sie hier.

Busshuttles werden während der Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Mai zwischen den Veranstaltungsorten pendeln. Die Fahrpläne sind ebenfalls online zu finden.