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Sport für alle – überall

Neue Schwerpunkte im Hochschulsport / Noch freie Plätze in mehr als 400 Kursen

14.05.2013

Pause im Thielpark: Qigong ist eine der Gesundheitssportarten, die seit diesem Semester im Freien stattfinden.
Pause im Thielpark: Qigong ist eine der Gesundheitssportarten, die seit diesem Semester im Freien stattfinden. Bildquelle: Ninja Priesterjahn

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Der Thielpark liegt idyllisch mitten auf dem Dahlemer Campus der Freien Universität. Beste Voraussetzungen, um hier Sport zu treiben: Immer mittwochvormittags versammelt sich hier eine Gruppe von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Freien Universität, um für eine Stunde den Kopf frei zu bekommen. Eine Stunde, in der Christian Janshen mit sanfter Stimme lehrt, wie man das „Qi“, auch Lebenskraft genannt, durch wellen- oder windmühlenartige Bewegungen in den Körper führt.

Zum ersten Mal finden in diesem Semester viele Gesundheitssportarten der Zentraleinrichtung Hochschulsport im Freien statt, neben Qigong beispielsweise Tai Chi und Cardio Tennis. Das gehört zum Konzept des sogenannten Inklusionssports: „Wir wollen Sport für alle anbieten“, sagt Jörg Förster, Leiter der Zentraleinrichtung Hochschulsport der Freien Universität. Dazu gehöre es, den Sport zu den Leuten zu tragen, körperlich eingeschränkte Personen einzubeziehen und Sprachbarrieren aufzubrechen. Weil an der Freien Universität viele Studierende aus dem Ausland kommen, werden zum ersten Mal auch englischsprachige Kurse angeboten.

1000 Kurse in 120 Sportarten

Während des Studiums und durch den Hochschulsport hofft Förster, junge Menschen so prägen zu können, dass sie auch in Bewegung bleiben und Sport treiben, wenn sie später einmal im Arbeitsleben stecken. Knapp 1000 Kurse in 120 Sportarten umfasst das Angebot des Hochschulsports, darunter auch so außergewöhnliche Disziplinen wie Tricking – eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten –, Kitesurfen oder Parcouring, das Überwinden von Hindernissen in urbaner Umgebung.

Sport als Ausgleich

Vielen Studierenden sei noch nicht bewusst, wie wichtig Sport sei – gerade als Ausgleich zum anstrengenden Studium: „Das muss man den Menschen deutlicher aufzeigen“, sagt Jörg Förster. Sein Konzept sieht vor, Bewegung als dauerhaften Teil in den Alltagsrhythmus des Einzelnen zu integrieren. Das Hochschulsport-Team verfügt über zahlreiche Sportstätten in unmittelbarer Campus-Umgebung, um Angebote zu offerieren, die auch tagsüber, in entstehenden Pausen, wahrgenommen werden können.

Park als Sportstätte

Eine dieser Sportstätten ist der Thielpark. Zwischen der zentralen Universitätsverwaltung und den verschiedenen Fachbereichen auf dem Campus Dahlem gelegen, bietet er ideale Voraussetzungen für unterschiedliche Sportarten – so auch für Qigong. „Ich habe den Kurs bewusst ausgewählt, weil er hier draußen stattfindet“, sagt Elena Kraus, Pharmaziestudentin an der Freien Universität. Dass auch Tai Chi im Freien angeboten wird, wusste die 25-Jährige gar nicht: „Das schaue ich mir vielleicht mal an.“ Fünf Minuten nach der Qigong-Stunde ist sie fort, wie alle anderen Teilnehmer, die sich auf den Weg gemacht haben, zu ihrer nächsten Vorlesung, ins Büro oder zu einer Besprechung. Die Vögel zwitschern noch immer, während der Park auf seine nächsten Besucher wartet.

Weitere Informationen

Im Internet: Zu den freien Kursplätzen