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Gleichstellungsarbeit professionalisieren

Weiterbildungsprogramm FUTURA startet im April an der Freien Universität

14.03.2012

Die Veranstaltungen des Weiterbildungsprogramms "Futura" finden von April 2012 bis Januar 2014 statt.
Die Veranstaltungen des Weiterbildungsprogramms "Futura" finden von April 2012 bis Januar 2014 statt. Bildquelle: Michael Fahrig

Das Tätigkeits- und Aufgabenfeld von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten ist facettenreich: von der Begleitung von Personalvorgängen, über die Beratung in Gleichstellungsfragen, Konfliktfällen und zu Fördermöglichkeiten, bis zur Mitwirkung in Gremien und Kommissionen. Die Breite des Amtes stellt vielfältige Ansprüche an die Fähigkeiten der Beauftragten. Von April 2012 an können sich Interessierte mit dem Weiterbildungsprogramm „FUTURA“ an der Freien Universität Berlin für genderkompetentes Handeln an Hochschulen qualifizieren. Im Rahmen der Feierstunde zum Start des zweijährigen Programms wurden auch die neuen dezentralen Frauenbeauftragten und ihre Stellvertreterinnen bestellt.

Entwickelt wurde “FUTURA“ von der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum. „Mit der Professionalisierung der Gleichstellungsarbeit wird die Arbeit der Frauenbeauftragten als qualifizierte und qualifizierende Tätigkeit – als Beruf – anerkannt und gestärkt“, sagt Anja Hein, Stellvertretende Zentrale Frauenbeauftragte der Freien Universität. 

In dem Qualifizierungsprogramm, das sich an Akteurinnen und Akteure im Gleichstellungsbereich an Hochschulen richtet, werden vier Module angeboten. Die Themen sind „Grundlagen der Gleichstellung“, „Hochschulstruktur und Konfliktmanagement“, „Gleichstellungskonzepte und Rhetorik“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement“. Jedes der Module umfasst zwei oder drei Veranstaltungen, die auch einzeln belegt werden können. Abgeschlossen wird das Weiterbildungsprogramm mit einem Zertifikat. 

Eine Teilnahme an allen Veranstaltungen kostet 1300 Euro; Angehörige der Freien Universität Berlin zahlen 1100 Euro. Die Veranstaltungen finden von April 2012 bis Januar 2014 statt. Es ist geplant, das Programm über das Jahr 2014 hinaus fortzuführen.