DAAD-Preis für Studentin aus den USA

Die Studentin Sophie Perl wurde mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende an der Freien Universität ausgezeichnet

13.10.2010

Für ihre herausragenden Leistungen und ihr interkulturelles Engagement erhält Sophie Perl den DAAD-Preis
Für ihre herausragenden Leistungen und ihr interkulturelles Engagement erhält Sophie Perl den DAAD-Preis Bildquelle: Bastienne Schulz

Nicht nur gute Noten sind wichtig, sondern auch das soziale Engagement: Mit dem mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis werden das vorbildliche interkulturelle und gesellschaftliche Engagement sowie hervorragende Leistungen ausländischer Studierender gewürdigt. Am 11.Oktober wurde der diesjährige DAAD-Preis an die Studentin Sophie Perl vom Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität vergeben.

Seit einem Jahr studiert die 25-jährige Sophie Perl an der Freien Universität im Masterstudiengang „Public History“ am Fachbereich Geschichts-und Kulturwissenschaften. Ihren Bachelor absolvierte die Kalifornierin an der Yale University in den USA. Mit ihrem Notendurchschnitt von 1,0 zählt sie zu den jahrgangsbesten Studierenden.

Dies und ihr außeruniversitäres Engagement waren ausschlaggebend für die Vergabe des DAAD-Preises. Sophie Perl hat sich unter anderem im gemeinnützigen Verein „Atlantik-Brücke“ für die deutsch-amerikanische Verständigung eingesetzt. Derzeit beschäftigt sie sich eingehend mit öffentlicher Geschichtskultur im Rahmen eines Praktikums bei der Stiftung „Topographie des Terrors“. „Dieser Preis war wirklich eine Überraschung. Ich freue mich sehr, dass mein Einsatz gewürdigt wird“, sagt die Studentin.

Zeichen für eine gelungene Internationalisierung am Fachbereich

Ihr betreuender Professor Paul Nolte beschreibt Sophie Perl als „sehr engagierte junge Frau“. Sie sei ein Beispiel für die gelungene Internationalisierung von Studiengängen des Fachbereichs. Die Auszeichnung überreichte Professorin Verena Blechinger-Talcott, die Dekanin des Fachbereichs, im Rahmen der Einführungsveranstaltung für die neuen Bachelorstudiengänge.

Sie würdigte Sophie Perl als Vorbild für die gerade frisch immatrikulierten Studierenden. Sie empfahl den Neuimmatrikulierten, sich an der Universität zu engagieren und keine Scheu vor Fragen oder Sprachbarrieren zu haben. Weiterhin legte sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs ans Herz, sich an Auslandssemester heranzuwagen.

Verena Blechinger-Talcott betont aber auch die Bedeutung vom „Studentenleben“ – der privaten Aktivitäten, ob Sport oder gesellschaftliches Engagement. Denn Zufriedenheit sei eine Grundlage für ein erfolgreicheres Studium.

Soziales Wirken wird ausgezeichnet

Studierende an deutschen Hochschulen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in Deutschland erworben haben, werden für ihre hervorragenden Leistungen und ihr soziales Engagement Jahr für Jahr mit dem „DAAD-Preis für ausländische Studierende“ geehrt. Die Auszeichnung, die aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert wird, vergeben die deutschen Hochschulen seit acht Jahren im Namen des DAAD, um die fachliche und gesellschaftliche Bereicherung durch die Studierenden zu verdeutlichen.