Freie Universität Berlin


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Wissenschaftstage im Berliner Südwesten

Publikumsprogramm vom 16. Mai bis zum 5. Juni 2010

11.05.2010

Biochemie-Labor der Freien Universität Berlin
Biochemie-Labor der Freien Universität Berlin Bildquelle: David Ausserhofer

Im Jahr 2010 feiern viele wichtige Wissenschaftseinrichtungen Berlins runde Geburtstage: Die Staatsbibliothek zum Beispiel wird 350, die Charité – Universitätsmedizin Berlin 300 Jahre alt. Das Jahr steht deshalb unter dem Motto „Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft“. Um die Berliner Wissenschaft gebührend zu feiern, hat die Freie Universität gemeinsam mit anderen Forschungsinstitutionen des Berliner Südwestens ein eigenes Programmpaket geschnürt: Die Wissenschaftstage vom 16. Mai bis zum 5. Juni 2010.

Mit dabei sind neben der Freien Universität,  dem zu ihr zählenden Botanischen Garten und Botanischen Museum Dahlem unter anderen die Technische Universität, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, das Deutsche Archäologische Institut, das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie und die Max-Planck-Gesellschaft.

Auftakt im Steglitzer "Schloss"

Auftakt des Programms ist am 16. Mai. An dem verkaufsoffenen Sonntag können die Berliner nicht nur Kleidung und Schuhe in der Steglitzer Schloßstraße erwerben, sondern im Einkaufszentrum „Das Schloss“ auch eine Menge Wissen eintüten: Zahlreiche Forschungsstände verwandeln das Einkaufszentrum in einen Palast des Wissens, das „Schloss-Labor“. Die Vize-Weltmeister im Roboterfußball, die „FUmanoids“, werden auf einem Spielfeld zeigen, was sie spielerisch drauf haben.

Die Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der Freien Universität wird dazu erklären, wie man mithilfe der richtigen Computersoftware Fußballtalente trainiert, die den Menschen gerade einmal bis ans Knie reichen. Biochemiker der Freien Universität zeigen, wie man das Erbgut von Pflanzen selbst isolieren kann, Physiker werden Laserstrahlen an die Kaufhausdecke projizieren, und der Botanische Garten baut ein Expeditionsspiel für Kinder zum Thema „Humboldts Grüne Erben“ auf.

"Werken Spielen Schenken"

Kinder und Jugendliche werden auch im Geschäft „Werken Spielen Schenken“ in der Schloßstraße forschen können: Spiele-Firmen stellen ihre Werkkästen zur Verfügung, Wissenschaftler der Freien Universität erklären, wie technische und naturwissenschaftliche Experimente funktionieren. Die Aktion wird am 28. und 29. Mai wiederholt.

Mathematisches Kurzfilmprogramm im "Titania-Palast"

Im Kino „Titania-Palast“ beginnt am 16. Mai mit einem mathematischen Kurzfilmprogramm die Filmreihe „Forscherfilme“. Mathematik-Professor Konrad Polthier erklärt an diesem Abend mit seinen Animationsfilmen die diskrete Geometrie – von den klassischen Griechen bis zur modernen Mathematik.

Wissenschaftler laden ein

In den drei folgenden Wochen laden die Wissenschaftler Berliner und Gäste zu ausgewählten Abendterminen in ihre eigenen Forschungsräume ein. Unter anderem stellt sich am 27. Mai der Exzellenzcluster „Topoi“ vor, der untersucht, wie man sich Räume in der Antike vorgestellt hat: Es geht um Kosmos, Körper und Seele. Die Wissenschaftler interessieren sich außerdem dafür, wie Menschen in der Antike ihre Umwelt verändert und sie gedanklich erfasst haben.

Die Filmreihe „Forscherfilme“ geht am 20. Mai mit einer Veranstaltung zur Berliner Universitätsgeschichte und am 25. Mai mit einer Werkschau mit Experten in die nächste Runde.

Lange Nacht der Wissenschaften

Eine weitere Attraktion auch im Berliner Südwesten wird am 5. Juni die in der Stadt und in Potsdam veranstaltete Lange Nacht der Wissenschaften sein, während derer die Freie Universität wie in jedem Jahr von 17 bis 1 Uhr früh ihre Forschung vorstellt.

Ausstellung „Weltwissen“ im Martin-Gropius-Bau

Höhepunkt des gesamten Berliner Wissenschaftsjahres 2010 ist die Ausstellung „Weltwissen“ im Martin-Gropius-Bau, an der die Freie Universität als Partnerin beteiligt ist. Gezeigt wird vom 24. September an die Geschichte Berlins als Wissenschaftsmetropole mit ihren wissenschaftlichen Institutionen und berühmten Forschern wie Albert Einstein oder Jacob und Wilhelm Grimm.