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„Der deutsche Chinese“

Autorin Chong Liao liest am Konfuzius-Institut an der Freien Universität aus ihrem Buch

02.03.2010

"Musik ist metaphysische Sprache" (Qing Zhu)
"Musik ist metaphysische Sprache" (Qing Zhu) Bildquelle: Chong Liao
"Mit Irmi im Grunewald" (1920)
"Mit Irmi im Grunewald" (1920) Bildquelle: Chong Liao

Die in Augsburg lebende Enkelin des in China sehr bekannten Komponisten Qing Zhu ist am 11. März 2010 zu Gast am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin. Sie liest aus der Biographie, die sie über ihren Großvater verfasst hat.

Der in den 1930er und 40er Jahren in China einflussreiche Künstler, Musikwissenschaftler und Dichter Liao Shangguo, mit Künstlernamen Qing Zhu, hatte zunächst Jura in Berlin studiert. Nach dem Studium und seiner Heirat in Deutschland, die er vor dem Vater geheimhalten musste, entwickelte er inmitten privater und politischer Turbulenzen, Generationen- und Kulturkonflikte – sein musikalisches Werk. Tief von der westlichen Musikästhetik beeinflusst, integrierte Qing Zhu diese in sein Werk, überschritt bis dahin gültige Grenzen chinesischer nationaler Musik und schrieb in Schanghai das erste moderne musikästhetische Werk Chinas.

Seine Enkelin, Chong Liao, liest am 11. März 2010 aus der Biographie über ihren Großvater. Lesung und Gespräch werden moderiert von Dagmar Yu-Dembski, Geschäftsführerin am Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, und Dr. Michael Friedrichs, Lektor im Wißner-Verlag Augsburg.

Weitere Informationen

Zeit und Ort

  • Donnerstag, 11. März 2010, 18.00 Uhr
  • Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin, Goßlerstr. 2–4, 14195 Berlin, Empfangsräume im Hochparterre

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern

Im Internet

www.wissner.com