Freie Universität Berlin


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„Auf gutem Weg“

Der International Council der Freien Universität tagte zum Stand und den Perspektiven des Zukunftskonzepts der Hochschule

10.02.2010

(Hinten, v.l.n.r.): M. Grant, C. Dreher, R. Descoings, J. Salmi, C. Bode, A. Bienenstock, H. Weiler, D. Rüland. Vorne: S. Cloethingh, S. Noorda, K. Osterwalder, U. Lehmkuhl, C. Badelt, M. Schäfer-Korting
(Hinten, v.l.n.r.): M. Grant, C. Dreher, R. Descoings, J. Salmi, C. Bode, A. Bienenstock, H. Weiler, D. Rüland. Vorne: S. Cloethingh, S. Noorda, K. Osterwalder, U. Lehmkuhl, C. Badelt, M. Schäfer-Korting Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Zweieinhalb Tage lang berieten die Mitglieder des International Council der Freien Universität. Themen waren Stand und Weiterentwicklung des im Rahmen der  Exzellenzinitiative prämiierten Zukunftskonzepts der Freien Universität als „International Network University“. Es war das vierte Mal seit seiner Gründung 2007, dass das Gremium zusammentrat.

Vor allem beratschlagte sich das Präsidium der Freien Universität mit dem aus 22 hochrangigen Wissenschaftlern und Hochschulexperten bestehenden Rat über die Arbeit und die weitere Entwicklung der im Zuge der Exzellenzinitiative eingerichteten strategischen Zentren: dem Zentrum für Clusterentwicklung (Center for Cluster Development), für wissenschaftliche Nachwuchsförderung (Dahlem Research School) und für die internationale Kooperation (Center for International Cooperation).

Die Expertinnen und Experten aus insgesamt 12 Ländern entwickelten in einer lebendigen und offenen Diskussion Empfehlungen für die mittel- und langfristige Ausrichtung der Exzellenzprojekte der Freien Universität. In Workshops zeigten Mitglieder der Universität dem Gremium an ausgewählten Beispielen auf, welche Projekte durch die Arbeit der strategischen Zentren gefördert werden und wie sich die Unterstützung auf die wissenschaftliche Arbeit auswirkt. So wurde etwa im Bereich der Clusterförderung die Bündelung der Pflanzenforschung im Dahlem Center of Plant Sciences vorgetellt, im Bereich Nachwuchsförderung die Arbeit der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule und der Graduate School of Transnational Studies gezeigt und im Bereich internationale Kooperationen das Pekinger Außenbüro sowie das geplante Joint-Degree- Program mit der Hebrew University in Jerusalem präsentiert.

Blick nach vorn

Gemeinsam wurde anschließend analysiert, welche Chancen sich sowohl in der konkreten täglichen Arbeit als auch in der langfristigen Ausrichtung der strategischen Zentren bieten, welche Probleme es zu lösen gilt und wo sich konkrete Aufgabenstellungen für die Zukunft ergeben.

Insgesamt bestärkte das Gremium die Universität nachdrücklich darin, den eingeschlagenen Kurs weiter fortzusetzen. Professor Hans Weiler, der in Stanford lehrt und Gründungsmitglied der Europauniversität Viadrina ist, machte deutlich, dass die Zukunftsstrategie der Freien Universität bereits deutliche Früchte trägt: „Die Universität ist durch den Gewinn der Exzellenzinitiative viel interessanter geworden, noch fruchtbarer und erfinderischer als früher“, sagt er. „Sie befindet sich auf dem richtigen Weg.“