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„Wir dürfen keine Zeit verlieren“

Akademischer Senat berät über Situation der Hochschulleitung

30.11.2009

Akademischer Senat
Akademischer Senat Bildquelle: Freie Universität Berlin
Der Akademische Senat der Freien Universität hat sich am Montag in einer Sondersitzung mit der Wahl von Professor Dieter Lenzen zum Präsidenten der Universität Hamburg befasst. Lenzen, der den Ruf an die Elbe noch nicht angenommen hat, wurde gebeten, „nun nach seiner Wahl zum Präsidenten der Universität Hamburg, schnellstmöglich seine Entscheidung bekannt zu geben.“

Weiter heißt es in dem Beschluss: „Der Akademische Senat bittet das Kuratorium, mit Blick auf die anstehende Entscheidung die entsprechende Ausschreibung gemeinsam für den/die Präsidenten/in und den/die Vizepräsidenten/in alsbald in Form eines sogenannten Vorratsbeschlusses herbeizuführen. Gleichzeitig bitten wir, unverzüglich nach der Entscheidung des Präsidenten den Erweiterten Akademischen Senat einzuberufen, um gegebenenfalls den Prozess der Wahlen zügig einleiten zu können.“

Der Vorratsbeschluss soll gewährleisten, dass das Präsidentenamt im Falle eines Rücktritts von Dieter Lenzen ohne einen allzu großen Zeitverlust wieder besetzt werden kann. Das Kuratorium, das am Mittwoch tagt, kann danach alle Verfahren zur Wahl eines neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin und der neuen Vizepräsidenten in Gang setzen, sobald sich Professor Lenzen entschieden hat.

Gerade im Hinblick auf die nächste Runde der Exzellenzinitiative dürfe die Universität keine Zeit verlieren, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums, Hans-Uwe Erichsen, der an der Sitzung teilnahm. Er erwarte, dass sich Professor Lenzen noch vor Jahresende entscheiden werde. Erichsen will dem Kuratorium empfehlen, den Vorratsbeschluss zu treffen.

Außerdem sprachen sich die Mitglieder des Akademischen Senats unter anderem dafür aus, „dass in der nächsten Zeit angesichts der möglicherweise anstehenden Veränderungen grundlegende Entscheidungen in Bezug auf die Verwaltung, in Studienangelegenheiten und bezüglich der Zielvereinbarungen nicht vorschnell getroffen werden.“