Freie Universität Berlin


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Neues psychologisches und psychotherapeutisches Angebot an der Freien Universität

Die Hochschulambulanz für Psychotherapie – Diagnostik – Gesundheitsförderung der Freien Universität hat ihre Arbeit aufgenommen

25.03.2009

Sie unterstützen die Arbeit der Hochschulambulanz: die studentischen Mitarbeiterinnen Lisa Claren und Kathrin Gnann
Sie unterstützen die Arbeit der Hochschulambulanz: die studentischen Mitarbeiterinnen Lisa Claren und Kathrin Gnann Bildquelle: Marina Kosmalla

Psychotherapie, Diagnostik und Gesundheitsförderung sind die Pfeiler der Ambulanz, die vom Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie der Freien Universität Berlin unter der Leitung der Arbeitsgruppe von Professorin Babette Renneberg getragen wird. Seit Januar 2009 steht die Einrichtung allen Bürgern bei Bedarf offen.

In der Hochschulambulanz werden psychische Störungen und körperliche Beeinträchtigungen oder Krankheiten, bei denen psychische Faktoren eine Rolle spielen, psychotherapeutisch durch Verhaltenstherapie behandelt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Angststörungen und Depressionen. „Wir sind von der Kassenärztlichen Vereinigung ermächtigt worden, Psychotherapie (Verhaltenstherapie) anzubieten. Das heißt, wir haben in dieser Einrichtung die Möglichkeit, Menschen mit psychischen Störungen zu behandeln. Verhaltenstherapie, als eines der Richtlinienverfahren der Psychotherapie, wird von den Krankenkassen anerkannt und bezahlt“, erklärt Babette Renneberg, Professorin am Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie und Leiterin der Hochschulambulanz.

Psychotherapie ist nur ein Schwerpunkt der Einrichtung. Sie befasst sich ebenfalls mit Diagnostik und Gesundheitsförderung. Hier geht es um die Diagnose vor allem psychischer Störungen, aber auch um die Diagnostik psychosozialer Faktoren, die bei körperlichen Krankheiten eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Stress. Angeboten werden Stressbewältigungstrainings, Selbstsicherheitstrainings und andere Maßnahmen zur Förderung körperlicher und seelischer Gesundheit.

Enge Verbindung zu Forschung und Lehre

„Es ist eine Hochschulambulanz, die der Forschung und Lehre gleichermaßen dienlich sein will. Wir wollen schon bestehende Behandlungsmanuale oder -richtlinien miteinander vergleichen und neue Behandlungsansätze entwickeln. Schwerpunkt ist der Transfer von Theorie und Grundlagenforschung in die klinische Praxis“, sagt Renneberg. Die Therapeuten sind Diplompsychologen und approbierte Psychotherapeuten, die verhaltenstherapeutisch arbeiten. Die Ambulanz kooperiert und ergänzt das bestehende Beratungsangebot der Freien Universität.