Freie Universität Berlin


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Bildung statt Schmutz

Energieverbrauch konnte erneut gesenkt werden

10.03.2009

Kraftakt für die Umwelt: Schon zum achten Mal in Folge konnte die Freie Universität ihren Energieverbrauch reduzieren
Kraftakt für die Umwelt: Schon zum achten Mal in Folge konnte die Freie Universität ihren Energieverbrauch reduzieren Bildquelle: www.photocase.com

Die Freie Universität ist eine grüne Oase: Dank eines wirkungsvollen Umweltmanagements konnte der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um sechs Millionen Kilowattstunden verringert werden. Auch Studenten profitieren davon: Die Hälfte der Kostenersparnis fließt in Bildung und Forschung. 

Ein neuzugelassener PKW bläst bei jedem zurückgelegten Kilometer durchschnittlich etwa 170 Gramm CO2 in die Luft. Zum Vergleich: Die Freie Universität konnte insgesamt 9.200 Tonnen ihres CO2-Austoßes seit 2000/01 einsparen – soviel wie ein Auto bei gut 1350 Erdumrundungen verbrauchen würde. Dieser Erfolg, der Umwelt und Geldbeutet gleichermaßen schont, ist das Resultat einer langfristigen Planung. Denn schon zum achten Mal in Folge konnte die Freie Universität ihren Energieverbrauch reduzieren. Damit lag der Verbrauch um nahezu 33 Millionen Kilowattstunden - oder 22,4 - Prozent unter dem Niveau zu Beginn des Jahrzehnts.

Verantwortlich für die konstante Minderung des Energieverbrauchs ist Peter Lange, Kanzler und Umweltmanagementbeauftragter der Freien Universität. Durch die Modernisierung der Infrastruktur und die Schärfung des Bewusstseins für Umweltfragen innerhalb der Hochschule konnte die Energieeffizienz dank der Unterstützung aller Mitarbeiter gesteigert werden. „Die in den vergangenen Jahren umgesetzten Programme, in deren Rahmen wir mittlerweile fast alle Heizungsanlagen der Universität modernisiert und zahlreiche Gebäude energetisch aufgewertet haben, tragen Früchte“, freut sich Lange. Der Etat der Hochschule sei durch die Einsparungen um jährlich mehr als 2,3 Millionen Euro gegenüber der Ausgangssituation von 2000/01 entlastet worden.

Der Energie- und Umweltkoordinator der Freien Universität, Andreas Wanke, hat eine weitere Erklärung für den Erfolg: Das Prämiensystem, das die Fachbereiche an den finanziellen Einsparungen zu 50 Prozent beteiligt, habe Anreize für einen bewussteren Umgang mit Energieressourcen geschaffen. Anders formuliert: Jede eingesparte Kilowattstunde ermöglicht Investitionen in Bildung und Forschung - dies kommt am Ende den Studierenden zugute.

Bildung statt Schmutz, so das umweltschonende Motto der Freien Universität. Ein Ende der Reduzierung ist nicht in Sicht: „Wir werden uns auf unseren Erfolgen nicht ausruhen, sondern auch in den kommenden Jahren in den Klimaschutz investieren“, kündigt Kanzler Lange an. „Die Energieeffizienz unserer Gebäude werden wir weiterhin verbessern.“