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Open-Access-Tage an der Freien Universität Berlin

Für einen kostenlosen weltweiten Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet

15.10.2008

Die Open-Access-Tage an der Freien Universität
Die Open-Access-Tage an der Freien Universität Bildquelle: Sara Vock

Am 9. und 10. Oktober fanden zum zweiten Mal die Open-Access-Tage statt. Zeitgleich zu Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion, wurden auf einer Messe Dienstleistungen und Projekte zu Open Access präsentiert.

In ihren Begrüßungsreden wiesen die Erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin, Professorin Ursula Lehmkuhl, und der Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Bildung, Dr. Hans-Gerhard Husung, auf die Bedeutung von Open Access für Wissenschaft und interessierte Öffentlichkeit hin. Die rund 250 Teilnehmer konnten sich zu Themen wie Autorenrechte, Qualitätssicherung und der Nutzen von Open Access aus unterschiedlichen Wissenschaftsperspektiven informieren.

Die Open-Access-Bewegung plädiert für den kostenfreien weltweiten Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet. Die Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen gilt als Meilenstein in der Bewegung. Inzwischen wurde sie von mehr als 250 namhaften Wissenschaftsorganisationen, Hochschulen und Förderorganisationen (z.B. Deutsche Hochschulrektorenkonferenz, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Wissenschaftsrat) unterzeichnet. Die Berliner Erklärung definiert Open Access als "das freie, unwiderrufliche und weltweite Zugangsrecht und die Erlaubnis, die Veröffentlichung für jeden verantwortlichen Zweck zu kopieren, zu benutzen, zu verteilen, zu übertragen und abzubilden unter der Bedingung der korrekten Nennung der Urheberschaft" (Berliner Erklärung 2003).

Open Access bietet Wissenschaftlern praktische Vorteile: eine erhöhte Sichtbarkeit und höhere Zitationsraten ihrer Publikationen sowie den schnellen und uneingeschränkten Zugang zu Informationen. Des Weiteren stellt Open Access sicher, dass die neuesten wissenschaftlichen Informationen überall auf der Welt, unabhängig von der finanziellen Ausstattung der Forschungsinstitute, genutzt werden können.

Das Center für digitale Systeme der Freien Universität (CeDiS) koordinierte im Rahmen des DFG-geförderten Projekts Informationsplattform open-access.net die Veranstaltung, die gemeinsam mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft auf dem Campus der Freien Universität veranstaltet wurde.